Neue Ära für Kindergarten

Mit der Fertigstellung des Zubaus erstrahlt der Manker Kindergarten samt Kleinkind-Tagesbetreuung in neuem Glanz. Karin Graf und Ramona Kletzl sind die Leiterinnen.

Michael Bouda
Michael Bouda Erstellt am 26. September 2021 | 16:29
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Vor dem neuen Spielturm im Zubau des Manker Kindergartens: ÖVP-Bürgermeister Martin Leonhardsberger, Kindergartenleiterin Karin Graf und „Kleine Welt“-Leiterin Ramona Kletzl (vorne, von links).
Foto: Ewald Fohringer

123 Kinder besuchen seit diesem September den Manker Kindergarten. Und dieser ist größer als je zuvor: Rechtzeitig zum Start des neuen Kindergartenjahres wurde der neue Zubau fertiggestellt. Um keine zusätzliche Fläche zu versiegeln, wurde der neue Teil auf dem bestehenden Gebäude aufgesetzt. „Und Vollholzbau, Gründach und Photovoltaikanlage unterstreichen die Bemühungen der Stadt als Umwelt-Vorbildgemeinde“, betont ÖVP-Bürgermeister Martin Leonhardsberger.

Der Zubau bietet nun Platz für die sechste und siebente Kindergartengruppe – erstere ist bereits in Betrieb, letztere wird eingerichtet, sobald der Bedarf besteht. Geleitet wird der Kindergarten Mank nun von Karin Graf, die Angelika Frühauf nach drei Jahrzehnten als Leiterin nachfolgt. „Ich freue mich, die Kinder meines Heimatortes ein Stück ihres Lebensweges begleiten zu dürfen“, sagt die frisch gebackene Leiterin und fügt hinzu: „Die Stadtgemeinde bietet den jüngsten Bürgern einen der wundervollsten Lernorte mit vielfältigen Möglichkeiten.“

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Außerdem beherbergt das Obergeschoß die neue Kleinkind-Tagesbetreuung „Kleine Welt“, die bereits mit acht Kindern gestartet ist, zwei weitere Kinder werden folgen. Geleitet wird die „Kleine Welt“ von Ramona Kletzl, unterstützt wird sie von Viktoria Lintner und Karina De Rezende-Fohringer. „Wir sind gerade in der Eingewöhnungsphase und die Kinder leben sich von Tag zu Tag besser in die Gruppe ein. Auch unser Team fühlt sich in der ‚Kleinen Welt‘ schon sehr wohl und ich bin sehr dankbar für die wirklich gute Zusammenarbeit“, freut sich Kletzl.

Zwei Millionen Euro wurden insgesamt investiert, Förderungen in der Höhe von 270.000 Euro kamen vom Land, wobei die siebente Gruppe, sobald sie in Betrieb geht, ebenfalls gefördert wird. Rund 340.000 Euro lukrierte man über die „Gemeinde-Milliarde“ des Bundes.

Fokus auf Fußgänger und Radfahrer

Einher ging mit dem Zubau auch eine neue Verkehrslösung. Der Römerweg darf von Eltern und Kindern nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad passiert werden, ein großer Fahrradabstellplatz befindet sich direkt unter dem neuen Zubau. Kommen Kinder und Eltern mit dem Pkw, kann der Parkplatz in der Loosdorferstraße benutzt werden. Der Schutzweg wurde dazu zusätzlich gesichert.