Pläne für Nibelungenhof auf langer Bank. FP-Landeskammerrat Mitmasser äußert Idee zur Nutzung. Seit 2014 ist offen, was mit der Liegenschaft im Ort passiert.

Von Zaklina Jukic. Erstellt am 09. August 2019 (04:23)
Schweiger
Es bleibt spannend um die Zukunft des

Ein Artikel über die Belebung der Ortszentren auf Facebook sorgte bei FP-Landeskammerrat Manfred Mitmasser für einen Gedankenanstoß. „Der leer stehende Nibelungenhof würde sich bei uns in Marbach anbieten, aus drei Kindergärten einen neuen, modernen zu bauen“, teilte er seine Idee im Netz.

Der Nibelungenhof steht seit Jahren leer und ist im Besitz mehrerer Personen. Diese Interessensgemeinschaft plant bereits seit dem Jahr 2014, wie es mit dem Nibelungenhof weitergehen soll. Die Planungen dazu laufen zwar nach wie vor, zu den Details hüllen sich die Eigentümer aber in Schweigen. SP-Bürgermeister Anton Gruber findet die Idee eines zentralen Kindergartens an sich gut, aber nicht umsetzbar: „Der Nibelungenhof gehört nicht der Gemeinde.“ Abgesehen davon erklärt er, dass es sich mit den dazugehörigen Freiflächen, bei denen es gewisse Vorlagen gibt, platztechnisch gar nicht ausgehen würde.

„Ich weiß nicht, wie das funktionieren soll. Der Nibelungenhof grenzt an die Marktstraße, welche ja nicht als Garten dient“, erklärt Gruber. Auch müsste man die Miete des Kindergartens in der Ötscherblicksiedlung noch jahrelang weiterzahlen, da dies vertraglich so geregelt ist.

Gruber freut sich jedenfalls über den wiedergewonnenen Flair der Marktstraße dank der neuen Beschilderung als Fußgängerzone: „Ich sehe das als große Aufwertung, dass Autos die Auslagen nicht mehr zuparken.“