Ski-Spaß trotz Corona am Jauerling und am Hengstberg. Vorbereitungen laufen Zwischen Schutzmaske, Schlepplift, Jaga-Tee und Babyelefant: Am Jauerling und am Hengstberg rüstet man sich für die Ski-Saison im Corona-Winter.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 21. Oktober 2020 (04:04)
Glück

Traditionell startet die Ski-Saison am Jauerling Anfang Dezember. Das soll sie auch 2020 – trotz Virus. „Wir stecken intensiv in den Vorbereitungen sowie in der Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen“, informiert Jauerling-Geschäftsführer Michael Reichl.

Die niederösterreichischen Skigebiete haben ein einheitliches Präventionskonzept erstellt, welches etwa besagt, dass die maximale Auslastung vorab definiert werden muss sowie Maskenpflicht an der Kassa, beim Lift sowie in der Gastronomie herrscht. Bezüglich der Masken hat man sich am Jauerling etwas Besonderes einfallen lassen. „Gegen zwei Euro pro Stück bekommen unsere Gäste einen Schlauchschal mit coolem Design“, berichtet Reichl.

Zahlreiche bauliche Maßnahmen werden ebenso im Skigebiet von Maria Laach gesetzt. „Schutzeinrichtungen in der Gastronomie sowie bauliche Trennungen“, nennt der Geschäftsführer Beispiele. Auf Aprés Ski komplett verzichten müssen die Skifahrer am Jauerling nicht. Der Terrassenbereich wird beheizt, Sitzgelegenheiten im Areal des Skilifts werden kostenlos für Kleingruppen zur Verfügung gestellt. „Das wird richtig lässig“, ist sich Reichl sicher.

Zudem findet auch der kostenlose Skikurs für Kinder statt – und zwar in Gruppen und am zweiten und dritten Dezemberwochenende.

Auch am Hengstberg rüstet man sich für die anstehende Saison. „Wir versuchen, alles so zu planen, dass ein reibungsloser Betrieb mit Sicherheitsabstand und allem, was dazu gehört, möglich ist“, erklärt Willi Reiter. Dafür pocht der Ybbser vor allem auf genügend Schnee. Das Ausbleiben der weißen Massen am Hengstberg ließ die Saison 2019 ins Wasser fallen.