Dritte A1-Fahrspur früher als geplant freigegeben. Seit 2016 arbeitet die ASFINAG mit Hochdruck am Ausbau der Westautobahn auf drei Fahrspuren zwischen Matzleinsdorf und Pöchlarn. Jetzt ist es soweit: Am Samstag, 28. April, ab 5 Uhr früh, ist der letzte zweispurige Bereich der A 1 fertig ausgebaut und wird für den Verkehr geöffnet.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 27. April 2018 (09:38)
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Dritte A1-Fahrspur bei Matzleinsdorf-Pöchlarn

Damit stellt die ASFINAG auf mehr als 123 Kilometer der niederösterreichischen Westautobahn drei Fahrspuren zur Verfügung. Davon profitieren täglich rund 66.000 Autofahrerinnen und Autofahrer.

„Mit dieser Maßnahme erfolgt der Lückenschluss im dreispurigen Ausbau der A 1 zwischen Steinhäusl und der Landesgrenze mit Oberösterreich“, dreut sich Niederösterreichs Landesrat Ludwig Schleritzko, „die dritte Fahrspur verbessert zusätzlich zur Verkehrssicherheit auch die Standortqualität, vor allem für die regionale Wirtschaft.“

Weniger Staus, mehr Verkehrssicherheit

Rund drei Wochen früher als geplant stellt die ASFINAG den Ausbau der verbleibenden fünf Kilometer fertig. Bereits zum langen Wochenende vor Christi Himmelfahrt heißt es damit „freie Fahrt“ auf drei Spuren.

„Wir wollen eine A 1 ohne Stau mit noch mehr Verkehrssicherheit“, betont Andreas Fromm, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH, „die dritte Fahrspur und die Sanierung der bestehenden bringen mehr Platz und Fahrkomfort. Und mit dem Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen auf der linken Spur, wird die A 1 auch in diesem Bereich um ein Vielfaches sicherer.“

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Rainer Irschik, Abteilung Straßenbau und –verwaltung, Landesrat Ludwig Schleritzko, ASFINAG Geschäftsführer Andreas Fromm

36 Millionen investiert die ASFINAG in diesen Ausbau. Die A 1 Westautobahn ist somit ab 28. April durchgängig vom Knoten Steinhäusl (NÖ) bis zum Knoten Voralpenkreuz (OÖ) dreispurig befahrbar.

Der A 1-Ausbau zwischen Matzleinsdorf und Pöchlarn

Für die zusätzliche Fahrspur war es notwendig Rodungen durchzuführen. Jetzt, nach der Fertigstellung aller Arbeiten, forstet die ASFINAG eine Fläche von rund 20.000 Quadratmeter wieder auf und pflanzt an die 5.000 neue Bäume und Sträucher.

Die Maßnahmen zum Bau der dritten Fahrspur betrafen beide Richtungsfahrbahnen und umfassten den Neubau der jeweils dritten Fahrspur sowie Sanierungen der bestehenden Fahrbahnen. Acht Brücken wurden verbreitert, Fahrbahneinrichtungen wie Leitschienen erneuert und die Fahrbahnentwässerung auf den letzten Stand der Technik gebracht.

Im Sinne eines bestmöglichen Umweltschutzes baute die ASFINAG zwischen Matzleinsdorf und Pöchlarn zusätzlich vier neue Gewässerschutzanlagen.