Freie Fahrt über neue „Anbindung Melker Alpenvorland“. Nach insgesamt 16 Jahren ist die „Anbindung Melker Alpenvorland“ fertiggestellt. Die ganze Region profitiert davon.

Von Michael Bouda. Erstellt am 17. November 2020 (10:15)
Die Anbindung ist freigegeben: Zweiter Landtagspräsident und Texingtals Bürgermeister Gerhard Karner (VP), Hürms VP-Ortschef Johannes Zuser und VP-Landesrat Ludwig Schleritzko (von links).
Land NÖ

Schneller und einfacher zur Autobahn: Das ist für die Bewohner von Hürm, Kilb, Bischofstetten, Mank, Kirnberg und Texingtal nun Realität – genauso wie weniger Verkehr durch die Ortschaft Inning. Am Montag dieser Woche wurde die „Anbindung Melker Alpenvorland“ für den Verkehr freigegeben. „Ich bin sehr glücklich und froh, dass das Projekt jetzt abgeschlossen ist, das vor 16 Jahren begonnen wurde“, zeigt sich Hürms Bürgermeister Johannes Zuser (VP) höchst erfreut.

Neue Trasse erstreckt sich auf 1,4 Kilometer

Über eine Länge von 1,4 Kilometern erstreckt sich die neue Trasse mit einer Fahrbahnbreite von 6,5 Metern. Neu errichtet wurden dabei zwei Kreuzungen, Anpassungen gab es bei den Güterwegen sowie bei Glasfaserdaten-, Strom- und Gasleitungen, die umgelegt werden mussten. Vor Baubeginn waren Kampfmitteluntersuchungen sowie archäologische Vor- und Detailuntersuchungen durchgeführt worden, wie Gerhard Fichtinger vom Amt der Niederösterreichischen Landesregierung informiert.

Gemeinden übernahmen ein Drittel der Kosten

2,5 Millionen Euro wurden insgesamt investiert, wobei das Land zwei Drittel der Kosten übernahm. Das restliche Drittel teilten sich Hürm als Standortgemeinde sowie alle sechs am Betriebsgebiet beteiligten Gemeinden.

Mehr Informationen zur langjährigen Baustelle und welche Vorteile die Anbindung bringt, lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Melker NÖN bzw. im E-Paper.