Hubschrauber-Einsatz für die Stiftskuppel. Bis zum Heiligen Koloman wird die Stiftskuppel um rund 1,2 Millionen Euro saniert. Die Arbeiten gestalten sich schwierig.

Von Markus Glück. Erstellt am 25. Februar 2020 (04:21)
Die Arbeiten für die Einrüstung der Kuppel sind bereits gestartet.
Glück

Insgesamt zwölf Millionen Euro investiert das Stift Melk in den nächsten zehn Jahren in die Renovierung des barocken Stiftes. Größter Brocken dabei: die Sanierung der Stiftsbibliothek, die in den nächsten Jahren schrittweise erfolgen soll. Für die Umbauarbeiten wurde vonseiten des Stiftes auch ein eigenes Kuratorium gegründet.

Aktuell findet die Sanierung der Stiftskuppel statt. Nach den Einrüstungsarbeiten, die rund einen Monat andauern, erfolgt die Entfernung der Bleche auf einer Fläche von rund 700m sowie eine Erneuerung der Holzverschalungen. Bis zum Heiligen Koloman am 13. Oktober soll die Restaurierung abgeschlossen sein.

Die Arbeiten gestalten sich aber dabei als besondere Herausforderung, wie Abt Georg Wilfinger erzählt: „Das Baumaterial wird mit dem Hubschrauber zur Kuppel auf eine Höhe von 67 Metern hinauftransportiert.“ Der Bauabschnitt kostet rund 1,2 Millionen Euro.

Bereits abgeschlossen ist die Umstellung auf LED im Innenraum der Kirche sowie im Marmorsaal. Über die gesamte Restaurierung im Stift wird es einen zweiten Teil des Buches „Leben und Restaurierung“ geben.