Widrich zieht sich bei US-Start-up Buffer zurück. Der 120-Millionen-Dollar Firma bleibt der gebürtige Melker als Berater erhalten.

Von Markus Glück. Erstellt am 13. Februar 2017 (08:39)
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Leo Widrich ist Mit-Gründer des Start-up-Unternehmen Buffer.

Mit 20 brach Leo Widrich, Sohn von Melks VP-Bürgermeister Thomas Widrich die Schule ab, um in der USA ein Unternehmen zu gründen. Ende 2015 erhielt Widrich ein 120-Millionen-Dollar Angebot für sein Start-up Buffer. Sieben Jahre nach der Gründung im Jahr 2010 macht das Unternehmen einen Umsatz von mehr als zehn Millionen Dollar.

Auf seinem Blog gab Widrich nun bekannt, dass er sich nach sechs Jahren von seiner operativen Rolle bei Buffer zurückziehen wird. Zuletzt war Widrich als Chief Operating Officer, eine Art Manager, der das operative Geschäft leitet, tätig. Ganz den Rücken wird er dem Unternehmen aber nicht kehren: Er bleibt als Berater und Mitglied des Vorstandes erhalten: „Ich sehe mich selbst als Buffers größter Cheerleader.“

Widrich schmiedete in den letzten Wochen bereits Pläne für seine Karriere nach Buffer. Gemeinsam mit Sunil Sadasivan wird er sich dem Thema Diversity in der Technik widmen. „Ich habe zuletzt einige persönliche Erfahrungen gemacht und verstanden, wie wenig ich über die Schwierigkeiten von unterrepräsentierten Minderheiten weiß“, so Widrich in seinem Blog.