Bankerl statt Daumen-Stop. Stadtgemeinde Mank möchte moderne Art des Autostoppens einführen und mit Nachbargemeinden kooperieren. In Kirnberg stellte sich Gemeinderat dagegen.

Von Anna Faltner. Erstellt am 10. Juli 2018 (03:42)
NÖ.Regional.GmbH/ Martin Frank

Nach „Mitfahrbörse im Internet“ und E-Carsharing investiert die Stadtgemeinde Mank nun in ein weiteres Mobilitätsprojekt. Und zwar in eines, das Autostoppen wieder attraktiver machen soll – sowohl für Lenker als auch für Stopper. Das könnte anhand von sogenannten Mitfahr-Bankerln von „NÖ regional“ funktionieren.

Das Konzept ist einfach: An mehreren Standorten im Ort werden Bänke aufgestellt. „Dort gibt es verschiedene Schilder. Die Leute können dem Autofahrer dadurch zeigen, wo sie hinwollen“, erklärt Umweltgemeinderat Herbert Permoser (ÖVP). Pro Bankerl rechnet er mit Kosten bis zu 300 Euro. Die optimale Variante wäre für VP-Stadtchef Martin Leonhardsberger die Kooperation mit den umliegenden Gemeinden: „Das Ganze würde mehr Sinn machen, wenn man auch Fahrten in die Nachbarorte abdecken könnte.“

Nachbarorte zeigen Interesse an Projekt

Und die „Nachbarn“ sollen sich bald entscheiden. Ruprechtshofen dürfte – vorausgesetzt, es wird ein Gemeinschaftsprojekt – mit an Bord sein. In St. Leonhard steht eine Entscheidung noch aus. „Ich denke schon, dass das ein Thema für uns wäre. Aber das muss noch im Ausschuss besprochen werden“, informiert VP-Vizebürgermeisterin Maria Gruber. Aus Kirnberg hingegen kam eine Absage. „Wir haben das im Gemeindevorstand besprochen. Für uns ist das Autostoppen eher negativ behaftet“, sagt VP-Ortschef Leopold Lienbacher.