Pöchlarn: Grünes Licht für Prauchner-Expansion. Das Warten hat ein Ende: Pöchlarner Nahversorger Spar-Prauchner hat einen Baubescheid für seine Expansion erhalten. Erste Bauphase wird noch dieses Jahr starten.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 22. November 2018 (05:48)
Das Nahversorgerzentrum der Familie Prauchner in der Pöchlarner Mankerstraße wird sich verdoppeln.
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Zum Schluss hat es doch noch ein bisschen gedauert: Ende 2016 kündigte die Familie Prauchner die Vergrößerung des Pöchlarner Nahversorgerzentrums zum ersten Mal an. Damals rechnete man, dass der Bau Mitte 2017 beginnen würde. Passiert ist allerdings nichts.

„Das ist natürlich ein Meilenstein für uns“

Gegenüber der NÖN berichtete der Chef Christian Prauchner Ende Mai dieses Jahres, dass er hoffe, im Sommer einen Bauverhandlungstermin zu bekommen. Nach weiteren Verzögerungen hat sich das Warten jetzt aber gelohnt: Vergangene Woche langte ein positiver, rechtskräftiger Baubescheid bei den Prauchners ein – grünes Licht für die Expansion des Eurosparmarktes in der Mankerstraße.

„Das ist natürlich ein Meilenstein für uns“, strahlt Prauchner bei diesen Nachrichten. Die Expansion des Nahversorgerzentrums ist ein Großprojekt: Sowohl die Parkflächen als auch die Geschäftsflächen aller Betriebe (Eurospar, Libro, Bipa, Steinecker, Blumenboutique Fuchs) werden verdoppelt. Zudem wird das Café Prauchner nach den Umbauarbeiten als ebenerdiger, barrierefreier Treffpunkt mit Gastgarten dienen.

Solange das Wetter mitspielt, wird die erste Bauphase noch dieses Jahr in Angriff genommen. Sobald der neue Parkplatz für rund 200 Fahrzeuge auf der hinteren Seite des Marktes gebaut ist, übersiedelt der Eurospar auf die Fläche und geht provisorisch in Betrieb. Das gesteckte Ziel: Ende 2019 soll der Ausbau abgeschlossen sein. „Ob sich das ausgeht, kann man aber im Moment nicht wirklich sagen“, hält Prauchner fest.