Melker KH-Mitarbeiter klagen über AstraZeneca-Impfstoff. Besorgte Mitarbeiter des Melker Landesklinikums wandten sich an die NÖN. Nach Impfungen mit dem Astra-Zeneca Impfstoff sollen mehrere Mitarbeiter über massive Nebenwirkungen geklagt haben.

Von Markus Glück. Erstellt am 26. Februar 2021 (04:31)
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Eine Handvoll Mitarbeiter soll sich auch seither in einem längeren Krankenstand befinden. Nach dem Vorfall, so berichten es die Krankenhausmitarbeiter, soll die Impfung mit dem Vakzin ausgesetzt worden sein.

Bei der Landesgesundheitsagentur (LGA) betont Bernhard Jany, dass Reaktionen wie Kopf- oder Gliederschmerzen zu erwartende Immunantworten des Körpers sind. Diese treten aber sowohl bei der Impfung mit AstraZeneca als auch bei Pfizer/Biontech oder Moderna auf.

Nach Aussagen der NÖ Landesgesundheitsagentur gab es im Landeskrankenhaus Melk einige Mitarbeiter, die über derartige Symptome geklagt haben. „Diese Fälle gab es bei manchen Mitarbeitern aber auch nach der Verabreichung von Pfizer/Biontech“, meint Jany.

Kein Impfstopp im Melker Krankenhaus

Jany verneint auch einen Impfstopp im Melker Krankenhaus: „Es gibt keinen Stopp. Es gibt sogar Mitarbeiter im LKH Melk, die extra nach dem Impfstoff von AstraZeneca gefragt und darauf gewartet haben.“

Von der Diskussion bisher nichts mitbekommen hat Betriebsratsvorsitzender Josef Kräutner: „Ich habe kein Feedback über die Impfungen gehört.“ Aktuell sind rund 75 Prozent der Mitarbeiter im LKH Melk geimpft.