Rallye in Melk: SPÖ fordert rasch Klarheit. Eder (SP) will Causa im Ausschuss besprechen und forderte gemeinsame Linie.

Von Markus Glück. Erstellt am 16. Mai 2019 (04:00)
Markus Glück
Im Juli 2018 donnerten Rallye-Autos durch die Innenstadt. Die Bürger hatten weniger Freude, klagten über zu wenig Sicherheitsmaßnahmen und mangelhafte Informationspolitik.

Der NÖN-Bericht über die Neuauflage des umstrittenen Gruppe B-Rallyelegenden Events im Jahr 2020 schlug in der Stadtgemeinde hohe Wellen. „Wir brauchen keine Autorallye durch unsere schöne Stadt, dafür ist der Wachauring da“, beklagte sich eine NÖN-Leserin in der Vorwoche.

Eder: "Bürger ernst nehmen"

Nach den Grünen gibt es auch von der SPÖ Kritik an der abermaligen Durchführung der, vor allem bei der Innenstadt-Bevölkerung, unbeliebten Rallye. „Die Bürger dürfen nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Wir sind für Transparenz. Die Meinung der Bürger gehört ernst genommen“, ärgert sich SP-Stadtrat Jürgen Eder.

Die SPÖ ist auch verwundert darüber, dass der Veranstalter eine Neuaustragung ankündigt, es laut VP-Stadtchef Patrick Strobl aber keine offizielle Anfrage gibt. „Das Thema gehört schleunigst im Verkehrsausschuss behandelt und hier eine klare gemeinsame Linie aller Fraktionen der Stadt ausgearbeitet. Wenn die Bevölkerung das Event nicht wünscht, dann sollten wir auch darauf hören“, meint Eder.