Ysperklamm: Diskussion um Erreichbarkeit

Erstellt am 31. August 2022 | 04:10
Lesezeit: 2 Min
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Die Ysperklamm soll auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar werden.
Foto: Burggraf
Verein kritisiert die fehlende öffentliche Anbindung der Ysperklamm.
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Der Wiener Verein „Bahn zum Berg“ wurde 2020 mit dem Ziel gegründet, die Anreise in die Berge oder zu beliebten Wanderzielen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fördern. „Speziell in Niederösterreich gibt es da sehr viel Luft nach oben“, ist Mitgründer und Obmann Martin Heppner überzeugt. Aktuell hat der Verein die Ysperklamm in den Fokus genommen. Die beliebte Wanderdestination ist derzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln – an Wochenenden und in den Schulferien – nicht erreichbar. Das möchte Heppner mit seinem Team jedoch ändern.

Zu diesem Zweck wurde eine Petition gestartet, die aktuell von 890 Menschen unterzeichnet worden ist. Zusätzlich wird es am 17. September eine Demo am Bahnhof in Ybbs geben. Dass in dieser Hinsicht Handlungsbedarf besteht, hat man bei den Verantwortlichen der Gemeinde Yspertal bereits erkannt. Schon im April wurde eine Bedarfserhebung gestartet, um auszuloten, wie die tatsächliche Auslastung sein würde. Auch mit dem „VOR“ gab es bereits Gespräche über eine Buslinie am Wochenende und in den Nachtstunden. „Leider wäre die Auslastung zu gering und somit für den „VOR“ unrentabel“, erklärt Ortschefin Veronika Schroll (ÖVP). Mehr Aussicht auf Erfolg hat die von Schroll mit Verantwortlichen der „VOR“ angesprochene Anbindung von Yspertal an das „AST-System“, wie es etwa im Moment die Region „five4you“ umsetzt. Bis eine brauchbare Lösung gefunden wurde, hat die Gemeinde jedoch bereits einige Schritte gesetzt − zwei Autohäuser bieten umweltfreundliche Fahrzeuge zur Kurzzeitmiete an und bei drei Beherbergungsbetrieben können Fahrräder ausgeliehen werden.

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