Eislaufplatz in Melk: Neue Maßnahme bringt neue Kritik. Geänderte Öffnungszeiten stoßen auf Unverständnis, VP-Linsberger verteidigt Regelung.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 06. Januar 2021 (15:35)
Ansturm auf das Melker Eis In der Vorwoche kam es zur Staubildung im Eingangsbereich.

Ab dieser Woche gelten neue Öffnungszeiten fürs Melker Eis. Eine Maßnahme, die laut den Verantwortlichen „mehr Melkern die Benützung des Eislaufplatzes“ ermöglichen soll. Eine Maßnahme, die allerdings abermals kritische Stimmen nach sich zieht. Denn die Laufzeit wurde somit von dreieinhalb Stunden auf zwei verkürzt – aber die Eintrittspreise bleiben gleich.

In den sozialen Medien entpuppt sich der Eislaufplatz als durchaus heißer Diskussionsstoff. Auch die Melker SPÖ lieferte via Facebook-Posting „Lösungsvorschläge“, wie etwa eine bessere Form der Voranmeldung oder eine Personenbeschränkung von 50 Schlittschuhläufern gleichzeitig pro Laufzeit auf der Eisfläche – aktuell sind 70 erlaubt.

Anton Linsberger, der zuständige VP-Stadtrat, kann die Kritik um die „versteckte Preiserhöhung“ nicht nachvollziehen. „Fakt ist, dass wir aufgrund der Corona-Situation einen sehr großen Mehraufwand für den Betrieb haben.“ Das Personal wurde etwa von zwei Personen auf bis zu vier aufgestockt, Freiwillige der Sportunion sollen zudem regelmäßig mithelfen. Laut Linsberger sei die Anmeldung mittlerweile auch per Tablet vor Ort möglich, die Leute werden in Zehner-Gruppen zur Kassa gelassen, um Staus zu vermeiden. „Ich habe mit einigen Eisläufern gesprochen und sie waren alle einsichtig. Auch die Kinder sind nicht mürrisch, wenn es zu Wartezeiten kommt“, betont der Stadtrat.