Melker Eislaufen mit Anmeldung. Nach SP-Kritik präsentiert Stadtgemeinde Verbesserungen bei Eislaufplatz, die ab kommendem Wochenende gelten. Die genauen Details sind noch offen.

Von Markus Glück. Erstellt am 13. Januar 2021 (04:27)
Noch ist offen, wie das Online-Ticketingsystem am kommenden Wochenende umgesetzt wird.
Gleiß/ Archiv

Die anhaltende Kritik der SPÖ führte jetzt dazu, dass die Stadtgemeinde ein Online-Ticketsystem samt verbessertem Präventionskonzept für den Eislaufplatz ausgearbeitet hat.

Im Vorfeld dieser Entscheidung lieferten sich im Hintergrund ÖVP und SPÖ eine Auseinandersetzung. VP-Vizebürgermeister Wolfgang Kaufmann drohte der SPÖ gar mit einer Sachverhaltsdarstellung, sollte diese mit ihren kritischen Äußerungen bezüglich des Eislaufplatzes nicht aufhören.

„Wir tun alles dafür, dass wir den Eislaufplatz auch weiterhin offen lassen können.“

Wie berichtet, forderte die SPÖ, um die Covid-Maßnahmen besser einhalten zu können, eine Online-Anmeldung und eine Beschränkung auf 50 Personen:

„Ich sage dazu nichts, es war ein internes Gespräch. Es gibt jetzt einen Konsens“, betont Kaufmann. Bei der SPÖ machte man das interne Gespräch, entgegen der ursprünglichen Gepflogenheiten, publik, um den Umgang mit der Opposition aufzuzeigen. „Dank der SPÖ gibt es jetzt aber Verbesserungen“, betont SP-Gemeinderat John Haas.

Das neue Online-Ticketsystem soll ab dem kommenden Wochenende starten, wie die Anmeldung erfolgen wird, ist derzeit aber noch offen. Kritik gab es zuletzt auch daran, dass zwar die Eiszeiten auf zwei Stunden gekürzt werden, der Eintrittspreis aber gleich bleibt. Daran soll sich weiterhin auch nichts ändern, wie es seitens der Stadtgemeinde heißt.

Argumentiert wird dies mit den verstärkten Coronamaßnahmen, wodurch etwa auch mehr Mitarbeiter im Einsatz sind. Kaufmann ist froh, dass der Eislaufplatz weiter offen bleibt: „Wir tun alles dafür, dass wir den Eislaufplatz auch weiterhin offen lassen können.“ SP-Stadträtin Sabine Jansky ist über die vorgenommenen Maßnahmen erleichtert: „Natürlich freuen wir uns, dass die Melker dieser Freizeitgestaltung weiter nachgehen können.“