Bartür schließt sich, Cafétür öffnet sich. Jahrelang versorgte Barbara Göbl in ihrem „Tschecherl“ in Persenbeug-Gottsdorf die Gäste zu späterer Stunde. Jetzt übernimmt sie ehemaliges „Mariandl“.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 21. Mai 2020 (04:32)
Aus dem „Mariandl“ wird „Barbara‘s Lindencafé“: Mitte Juni soll das neue Lokal von Barbara Göbl aufsperren.
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Barbara Göbl hat demnächst einen völlig neuen Tagesrhythmus. Bisher arbeitete die 55-Jährige meist bis spät in die Nacht. In ihrem „Tschecherl“ genossen die Gäste gerne beim „Karteln“ die ein oder andere Runde Bier. „Da ging es ja auch erst gegen sechs Uhr am Abend los“, schmunzelt sie. Über 17 Jahre hatte „Barbara‘s Tschecherl“ geöffnet. Jetzt schließt Göbl die Bartür für immer. Sie öffnet aber bald wieder eine neue.

Die gebürtige Hofamt Prielerin übernimmt das ehemalige „Mariandl“ am Rathausplatz und wird damit von der „Nachteule“ zur Café-Betreiberin.

„Ich freue mich auf das neue Kapitel. Auch wenn natürlich schon ein wenig Wehmut mitschwingt“, erzählt sie. Das „Tschecherl“ jetzt in der Coronazeit aufzusperren, hätte keinen Sinn gemacht. „Und der Pachtvertrag läuft ja mit Ende Dezember aus.“

„Barbara‘s Lindencafé“ soll Mitte Juni starten. „Ich freue mich auf neue und alt bekannte Gäste in meinem Café“, strahlt sie voller Tatendrang.