Petzenkirchen

Erstellt am 09. November 2018, 04:00

von Alfred Luger und Markus Glück

Politik zählte Autos. Um Kosten zu sparen, übernahmen Gemeinderäte die Zählung des Verkehrsaufkommens. Erste Ergebnisse überraschten.

Manfred Buchberger und Josef Nestinger zeigten sich bei der Zählung überrascht vom hohen Verkehrsaufkommen.  |  Luger

17.600 Euro hätte die Erstellung eines Verkehrskonzeptes für die Marktgemeinde Petzenkirchen gekostet. Alleine auf die Verkehrszählung wären dabei knapp 4.000 Euro entfallen. Für die Gemeinde war dies zu teuer und daher beschlossen die Gemeinderäte im Rahmen der Sommer-Gemeinderatssitzung, die Zählung des Verkehrsaufkommens selbst zu übernehmen. Das Konzept ist notwendig, da gerade zu Stoßzeiten der Verkehr in der Gemeinde stark gestiegen ist.

Unter der Federführung von SP-Vizebürgermeister Harald Mixa gingen die Gemeinderäte Josef Nestinger, Manfred Buchberger, Rene Irk, Franz Mayrhofer und Helmut Wieseneder bis Ende Oktober ans Werk und zählten an den Kreuzungen Wiener Straße/Manker Straße, Wiener Straße/Ybbser Staße und Wiener Straße/Aufeldstraße das Fahrzeugaufkommen.

Gezählt wurde insgesamt sechs Stunden. „Alleine am Kirchenplatz waren es mehr als 3.000 Fahrzeuge“, ist Nestinger von den ersten Ergebnissen sichtlich überrascht. Derzeit arbeitet die Gemeinde an der Detailauswertung, die mit Spannung erwartet wird.