FPÖ: Zu wenig Budget für Stadtbad. Für FP-Huber sind 10.000 Euro zu wenig für Neugestaltung. VP-Heisler klärt auf.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 26. Dezember 2019 (05:38)
Die FP-Fraktion sorgt sich um die Zukunft des Pöchlarner Stadtbads.
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„Klein, aber fein“ lautete die Devise, als der Gemeinderat 2017 den Neubau des Stadtbads am selben Standort beschloss. Dass sich dort jetzt überhaupt etwas verändert, bezweifelt der zuständige FP-Stadtrat Karl Huber, seitdem er den Voranschlag 2020 sah.

„10.000 Euro sind für das Stadtbad budgetiert! Da frage ich mich, ob denn die ÖVP das Bad wirklich auf Vordermann bringen will“, ärgert sich Huber. Im Vorjahr waren immerhin noch 50.000 Euro veranschlagt. „Wir stehen kurz vor der Ausschreibung, wollen einen Architektenwettbewerb starten. Wie soll das gehen?“, versteht der Stadtrat die Welt nicht mehr. Ein Baustart wäre laut Huber eigentlich für 2020 vorgesehen. Und daran hält auch VP-Bürgermeister Franz Heisler fest.

„Der bescheidene Betrag ist nur ein ‚Platzhalter‘, da wir die tatsächlichen Kosten noch nicht abschätzen können. Die 10.000 Euro sind nicht in Stein gemeißelt“, verweist der Stadtchef auf den Nachtragsvoranschlag. Dass die ÖVP sich nicht um die Zukunft des Bads kümmere, lässt Heisler nicht gelten. Er holt zum Konter aus: „Ich habe vermisst, dass von Herrn Huber diesbezüglich etwas kommt. Es wäre schließlich sein Ressort.“

„Mir bereitet das jedenfalls Sorgen“, bleibt Huber hartnäckig. Er wird sich in Zukunft nicht mehr um das Stadtbad kümmern: Der Pöchlarner zieht sich aus der Politik zurück. In Wahlkampfstimmung ist Huber aber dennoch, wie es scheint. „Wer ein Stadtbad mit Zukunft will, muss im Jänner die FPÖ wählen. Für uns hat das Bad Priorität“, legt er nach.