Pöchlarn

Erstellt am 06. Februar 2019, 04:00

von Denise Schweiger

Kampfansage: Verkehrsplanung für Plesserstraße läuft. Seit Monaten staut es aufgrund von Baustellen und Dauerparkern. Laut VP-Stadtchef Heisler gibt es bereits Rohentwurf.

Die Plesserstraße mündet spitz zulaufend in die Manker Straße. Dieser Winkel soll abgeflacht werden. Einen Rohentwurf zur Verkehrsentlastung gibt es bereits.  |  Schweiger

Der lang ersehnte Wunsch der Bewohner der Plesserstraße wird jetzt erhört. Wie VP-Bürgermeister Franz Heisler berichtet, fanden Gespräche mit einem Verkehrsplaner statt. Dieser erstellte ein Konzept, um die Verkehrssituation vor Ort zu entschärfen. Denn: Seit Monaten ärgern sich die Anrainer über den akuten Platzmangel in ihrer Wohnstraße.

Einerseits liegt das an mehreren Wohnbauprojekten in der Plesserstraße. Da es nur zwei Zufahrtsmöglichkeiten zur Baustele gibt, die Plesserstraße und den Mühlweg, sind diese laut den Bewohnern chronisch überlastet. Zudem ist die Wohnstraße eine beliebte Ausweichmöglichkeit der Berufsschüler, wenn der für sie vorgesehene Parkplatz voll ist.

„Die Plesserstraße mündet spitz zulaufend auf Höhe des Spar-Markts Prauchner in die Manker Straße. Dieser Verkehrsknoten muss entschärft werden“, weiß Heisler. Einen ersten Rohentwurf, wie das gelingen könnte, gibt es bereits. Wäre der Straßenverlauf ein rechter Winkel statt einer Spitze, hätten Autolenker sowohl mehr Sicht als auch Platz. Da sich dort nämlich auch kein Gehsteig befindet, nutzen Fußgänger die Fahrbahn. Und die reduziert sich dort aufgrund der Engstelle auf eine einzige Spur.

Der Bürgermeister betont, dass sich die Stadtgemeinde um dieses „Nadelöhr“ annimmt. Vor allem, weil die Zeit drängt: Schließlich wartet mit dem Neubau des Nahversorgers Spar-Prauchner die nächste Baustelle in diesem Stadtteil. „Es wäre ungünstig, wenn wir uns zeitgleich noch eine schaffen“, meint Heisler.