Kreuzung: Gefahr noch nicht gebannt. Fahrbahnteiler sorgt für Entschärfung, Übergang von Park&Ride-Anlage zur Apotheke ist nach wie vor gefährlich. Lärmschutzmauer soll deswegen verrückt werden.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 21. Januar 2020 (03:34)
Nicht viel Platz: Fußgänger müssen die viel befahrene Manker Straße überqueren, wenn sie zur Lebensfreude-Apotheke wollen.
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Schon im Februar 2018, als der Betrieb der Lebensfreude-Apotheke im Container startete, war es ein Thema: Die Apotheke ist nur per Auto erreichbar. Kommt jemand mit dem Zug angereist, überquert er in Richtung Apotheke erst die Park&Ride-Anlage, danach die viel befahrene Manker Straße.

Mit einem Fahrbahnteiler und einem Stück Gehweg auf der Apotheken-Seite wurde diese Stelle nun entschärft – die Gefahr ist aber noch nicht gebannt. Nach wie vor stehen die Leute knapp an der Straße. Zumindest bis jetzt. „Aus diesem Grund soll die Lärmschutzmauer verrückt werden. Damit gewinnt man ein bisschen Abstand, in Kombination dem Fahrbahnteiler ist das eine gute Maßnahme“, erläutert VP-Stadtchef Franz Heisler. Derzeit ist man diesbezüglich mit den ÖBB in Gesprächen. Ob sich ein Zebrastreifen umsetzen lässt, kann der Bürgermeister momentan noch nicht sagen. „Das müssen sich Verkehrsexperten ansehen“, lässt Heisler offen.

Indes entsteht auf dem Grundstück, auf dem auch die Container stehen, das neue Gebäude für die Apotheke. „Der Außenbereich ist so gut wie fertig, danach geht es an die Innenarbeiten“, informiert Mitarbeiterin Doris Parich. Wenn alles nach Plan läuft und alle Genehmigungen erfolgen, soll die Apotheke noch vor Ostern übersiedeln. Dass ein Übergang zwischen P&R-Anlage und der anderen Straßenseite fehlt, sehen auch die Apotheker so. „Das ist nicht ungefährlich. Wir beobachten ja auch, dass viele Leute, nicht nur Kunden von uns, die Straße überqueren“, erzählt Parich.