Lego-Shop als erster Innenstadt-Baustein. Frei stehende Geschäftsflächen sollen in Pöchlarn bald der Vergangenheit angehören. Neuer LEGO-Shop eröffnet demnächst.

Von Claudia Christ. Erstellt am 30. August 2017 (05:00)
Seit Ende 2015 stand das ehemalige Schuhgeschäft in der Regensburgerstraße leer. Nun wird in Kürze ein LEGO-Fachgeschäft eröffnet. Das freut auch Vizebürgermeister Markus Mandic und Bürgermeister Franz Heisler.
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Leer stehende Geschäftslokale zeichnen derzeit auch das Pöchlarner Stadtbild. VP-Vizebürgermeister Markus Mandic will das nun ändern: „Wir haben von der Stadtgemeinde viele Unternehmen bereits kontaktiert und es schaut nicht schlecht aus, dass neue Betriebe wieder in die freien Geschäftslokale einziehen werden.“

Sorgenkind ist vor allem das Kommunalzentrum. Seitens der Wohnbaugesellschaft werden hier laut Mandic nur sehr wenige Aktivitäten gesetzt, um die noch freien 500 Quadratmeter an den Mann zu bringen: „Trotz Mietpreisreduzierungen konnte man keine Mieter von dem attraktiven Standort Pöchlarn überzeugen.“

Neues LEGO-Geschäft zur Innenstadtbelebung

Erfreuliches lässt sich dagegen vom ehemaligen Schuhgeschäft Rafeseder berichten. Der neue Besitzer eröffnet dort in Kürze ein LEGO-Geschäft. Die bereits eröffnete Rechtsanwaltskanzlei Wiese Murr und ein neues Architektenbüro sollen ebenfalls zur Belebung der Innenstadt beitragen.

Probleme sieht Mandic auch beim sogenannten „Ulrichhaus“ und dem „Giererhaus“. „Ich bin zuversichtlich, dass wir auch hier bald eine Lösung finden werden“, so der Vizebürgermeister. Denn ab Jänner 2018 wird Pöchlarn wieder von der Dorf-und Stadterneuerung betreut. Hier wird ein gesonderter Punkt das Leerflächenmanagement sein.

Zu den Forderungen der Bevölkerung, die Gemeinde möge dem Besitzer des „Ulrichhauses“, wegen des desolaten Allgemeinzustandes, einen Abbruchbescheid erteilen, meinte Markus Mandic: „Wir verlangen jährlich ein Gutachten über den Bauzustand. Es werden Fachgutachten vorgelegt welche keine Gefahr im Verzug bestätigen, daher sind der Stadtgemeinde die Hände gebunden“.