Neues auf der Donaulände: Projekt nimmt Formen an. Projekt zur Belebung der „Lände“ nimmt Formen an, gegen Ende April soll gespielt werden können.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 20. Februar 2021 (06:04)
Aktuell herrscht noch Baustelle auf dem Pöchlarner Donaudamm, bald soll das Projekt abgeschlossen sein. Gartenarchitekt und Landschaftsplaner Christian Winkler machte sich ein Bild von den Arbeiten.
Fischer

Die Arbeiter auf der „Baustelle Donaulände“ in Pöchlarn strengen sich regelmäßig vor Publikum an: Zahlreiche Spaziergänger flüchten vor der Corona-Langeweile ins Freie, neben der Lockdown-Ablenkung in der Natur gibt’s am Donaudamm – wenn nicht gerade Winterpause herrscht –, von Woche zu Woche immer mehr zu sehen.

Das rund 30 Meter lange Klettergerüst aus Schwemmholz samt Netzen ist installiert, die drei Bodentrampoline ebenso und mehrere Donaufindlinge – sehr große Steine aus dem vorbei fließenden Strom – wurden platziert.

„Bodentrampoline sind sehr beliebt bei Kindern, die sind immer ein Renner“, sagt Christian Winkler.

Aktuell herrscht noch Baustelle auf dem Pöchlarner Donaudamm, bald soll das Projekt abgeschlossen sein. Gartenarchitekt und Landschaftsplaner Christian Winkler machte sich ein Bild von den Arbeiten.
Fischer

Der Gartenarchitekt und Landschaftsplaner kennt sich mit der Attraktivierung von „Länden“ aus – er hat sich bereits um die Aufwertung des Damms in Klein-Pöchlarn gekümmert, nun betreut er das Pöchlarner Projekt.

Das Areal erstreckt sich auf rund 3.000 Quadratmeter, weitere Elemente sollen für mehr Leben auf der „Lände“ sorgen. Eine Rasentreppe, ein Zehenbad mit direktem Zugang zur Donau und auch Sitzplätze stehen etwa noch auf der To-do-Liste.

Winkler rechne damit, dass – abhängig von der Witterung – die Bauarbeiten „voraussichtlich Ende April“ abgeschlossen sein werden. So viel zum ersten Streich – in einem nächsten will sich die Stadtgemeinde Pöchlarn den Bereich zwischen Welserturm und Schiffsanlegestelle vorknöpfen.