Schiffstourismus-Saisonstart mit langer Wunschliste. Angebot steht, doch Projekte sind offen: Info-Point, Parkplätze für Busse und die viel zitierte Verlegung der Anlegestelle.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 23. Juli 2019 (04:12)
Schweiger
Denise Schweiger

Rund 150 Personen gingen vergangenen Sommer von der Pöchlarner Anlegestelle aus an Bord der MS Kaiserin Elisabeth. Und auch dieses Jahr ankert das Flusskreuzfahrtschiff in der Nibelungenstadt. Die „Kaiserin“ hält bis August in Pöchlarn.

„Die Eröffnungsfahrt ging hervorragend über die Bühne, das Angebot für diese Saison kommt gut an“, ist der zuständige Tourismusstadtrat Martin Schwameis (VP) guter Dinge. Passagiere können zwischen Fahrten nach Grein, in die Wachau oder etwa nach Linz wählen. Das Angebot steht, doch viele Projekte rund um den Pöchlarner Schiffstourismus sind zum Saisonstart noch offen. Oder gar in der Schwebe.

Schwameis: „Setzen auf sanften Tourismus“

Im Vorjahr kündigte Schwameis etwa eine besetzte Infostelle an. „Umgesetzt wurde sie noch nicht, aber es gibt laufend Gespräche“, versichert der Stadtrat. Die Anlegestelle gerät immer wieder ins Visier der Opposition, da es weder Sitzgelegenheiten noch Schattenplätze gibt. Das Ambiente wird aber nicht umgestaltet, solange nicht die Frage um die Verlegung der Anlegestelle in Richtung Stadtzentrum geklärt ist. „Das ist nach wie vor Thema. Eine Entscheidung steht noch aus, schließlich ist das eine kostspielige Angelegenheit“, ortet er die Kosten dafür im sechsstelligen Bereich. Dass sie nach vor gerückt wird, möchte er aber nicht ausschließen.

Ein weiteres Thema ist momentan der Busverkehr. Ausreichend Platz zum Parken ist bei der Anlegestelle nämlich nicht vorhanden. „Auch das müssen wir uns ansehen. Prinzipiell setzen wir aber auf sanften und nicht auf Massentourismus.“

Umfrage beendet

  • Was wünscht ihr euch für die Pöchlarner Anlegestelle?