Breite Front gegen Lärm entlang der A1. In Zelking-Matzleinsdorf wartet man immer noch auf die Messung, in Pöchlarn fordern Bürger per Unterschriftenliste Überprüfung. „Tempo 140“ verzögert die Durchführung.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 15. März 2019 (04:00)
ASFINAG
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Zu leise, zu laut – ab wann ein Geräusch als Lärm empfunden wird, obliegt der subjektiven Wahrnehmung. Wenn es nach Bewohnern von Zelking-Matzleinsdorf und Neu-Pöchlarn geht, ist die Schmerzgrenze schon erreicht. Denn der Autobahnlärm stört – in Zelking-Matzleinsdorf sogar trotz Maßnahme.

Laut Anrainern hat sich die Situation vor Ort nach der Errichtung der Lärmschutzwände im Zuge des dreispurigen A1-Ausbaus nämlich nicht merklich gebessert. VP-Bürgermeister Gerhard Bürg wartet nach wie vor auf die versprochene fünftägige Messung: „Ich will schwarz auf weiß sehen, von wie vielen Dezibel wir hier sprechen. Leider verschiebt sich die Überprüfung aufgrund des ‚Tempo 140‘-Projekts weiter.“ Nachgefragt bei der Asfinag informiert Clemens Mayr, dass diese demnächst stattfindet: „Bis zum Sommer wird die Messung durchgeführt.“

Auf dem Schreibtisch von Pöchlarns VP-Stadtchef Franz Heisler landete jetzt eine Unterschriftenliste aus dem Stadtteil Neu-Pöchlarn. Eine Messung in diesem Bereich der A1 wird gefordert. Im Gemeinderat wurde das Thema behandelt. „Wir werden dahingehend Kontakt mit der Asfinag aufnehmen“, verspricht der Bürgermeister.