Erstmals Eintritt am Traditionsfest in Krummnussbaum. Zum 15. Mal findet das Traditionsfest in Krummnußbaum statt. Dieses Jahr kostet der Eintritt erstmalig fünf Euro. Das Fest wäre sonst nicht mehr möglich gewesen.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 06. September 2017 (05:00)
Das Nussfest lockt alle Jahre viele Besucher aus der Region nach Krummnußbaum. Dieses Jahr ist zum ersten Mal der Eintritt nicht gratis.
Faltner

Noch ist Zeit bis zum Nussfest Anfang Oktober, die Vorbereitungen dazu laufen aber schon. Flyer sind im Internet schon zu sehen – und die sorgen bei dem einen oder anderen für Verwunderung. Auf dem Zettel steht heuer zum allerersten Mal: „Fünf Euro Eintritt“.

Für den Nussort war das keine leichte Entscheidung, wie VP-Bürgermeister Bernhard Kerndler zugibt: „Wir haben lange im Gemeinderat darüber gesprochen und diskutiert. Sehr widerwillig haben wir uns dann auf die fünf Euro für alle Personen über 16 Jahre geeinigt, anders geht es einfach nicht mehr.“ Das Fest rund um die Walnuss lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher in den Ort.

Ihnen wird ein abwechslungsreiches Programm geboten: Kulinarik, Kunst, Kultur und gleich mehrere Musik-Acts. Und das kostet nun einmal: „Für einen kleinen Ort wie unseren ist das auf Dauer einfach nicht tragbar.“

Festgelände wird heuer komplett eingezäunt

Einen Vorteil bringt die neue Regelung allerdings auch mit sich: Zwar müssen die unter 16-Jährigen an der Kasse keinen Eintritt zahlen, aber ein Band bekommen sie, so wie alle Festbesucher, dort ans Handgelenk. „Mithilfe der unterschiedlichen Farben der Eintrittsbänder wissen die ausschenkenden Wirte und Kellner, welche Gäste schon Alkohol konsumieren dürfen. Das ist eine enorme Erleichterung für diejenigen, die an den Ständen stehen und arbeiten“, informiert der Ortschef.

Eine weitere Premiere am Nussfest gibt es noch: Das Gelände wird komplett eingezäunt. Die Besucher gelangen über zwei Haupteingänge zum Nussfest – nicht mehr durch alle Gassen von Krummnußbaum. Wo das genau sein wird, steht bereits fest: „Beim Gasthof ‚Nusserl’ und beim „Haus der Geborgenheit“ werden die Kassen stehen. “