Herbsttage: Freunde, das Leben ist lebenswert!. Die Operettenrevue „Freunde, das Leben ist lebenswert“ der Herbsttage Blindenmarkt feierte am Freitagabend in der Ybbsfeldhalle Premiere. Allerdings auch hier in vielen Punkten anders als in normalen Jahren. Statt der gewohnten 550 Premierengäste in der Ybbsfeldhalle waren es heuer Corona und oranger Ampel bedingt nur 250, die den beschwingten Klängen der vier Jubiläumskomponisten Franz Lehar, Oscar Straus, Robert Stolz und Nico Dostal lauschten.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 12. Oktober 2020 (10:59)

 „Die Herbsttage-Familie ist wieder vereint. Alle sind da, auch wenn viel weniger als sonst“, freute sich Intendant Michael Garschall bei seinen Begrüßungsworten und bedankte sich vor allem beim Land Niederösterreich vertreten durch den Zweiten Landtagspräsiendeten Gerhard Karner, der Marktgemeinde Blindenmarkt mit Bürgermeister Franz Wurzer und Vizebürgermeister Albert Brandstetter, der genau am Freitag seinen Geburtstag feierte, an der Spitze und den vielen Sponsorenvertretern, die dem Festival auch in schwierigen Zeiten die Treue halten. Ganz besonderer Dank galt natürlich einmal mehr Hilde Umdasch, der Präsidentin der Freunde der Herbsttage Blindenmarkt, und Martin Gabler von der NV Versicherung.

Unter den Premierengästen fand sich mit Hans Stolz auch der Großneffe von Robert Stolz und der zeigte sich begeistert, als Moderator und Regisseur Wolfgang Dosch sowie das Ensemble Clemens Kerschbaumer, Willi Narowetz, Svenja Kallweit, Verena Barth-Jurca und Peter Kratochvill die Lieder seines Großonkels zum Besten gaben. Großen Applaus ernteten auch das Vokal- und Tanz Ensemble der Herbsttage sowie das Salonorchester und natürlich die Leitungsriege mit Kurt Dlouhy (Musikalische Leitung), Monica Ivona Rusu-Radman (Choreografie), Marcus Ganser (Bäühne) und Irina Hofer (Kostüme). 

Dass auch die Premierenfeier danach anders aber sicher ablief, dafür sorgte Produktionsleiter und Covid-19-Beauftragter Stefan Altenriederer. Das Ensemble feierte auf der Bühne in der Festhalle, die Besucher stießen im Foyer auf den reservierten Tischen und Sitzplätzen auf die gelungene Premiere an und stimmten mit Michael Garschall überein: Die Operettenrevue bei den 31. Herbsttagen ist kein Ersatzprogramm für den verschobenen „Graf von Luxemburg“ , sondern ein „ganz besonderes Projekt, auf das wir stolz sein können“ – und das noch dazu in völlig sicherer Atmosphäre mit Babyelefant-Abstand, zugewiesenen Plätzen, Maskenpflicht bis zum Sitzplatz und jeder Menge Desinfektionsmittel.