Melker Hubbrücke: Warten bis zur Sanierung

Seit dem Hochwasser im Juli können Passanten Brücke nur per Holzsteg betreten. Das wird wohl noch eine Weile so bleiben.

Denise Schweiger
Denise Schweiger Erstellt am 24. September 2021 | 12:31
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Schlangestehen am Nachhauseweg: Nach dem Auftritt von Josef Hader in der Melker Wachauarena kam es vergangenen Donnerstag vor der Hubbrücke zur Staubildung.
Foto: Michael Bouda

Die Hubbrücke ist das Verbindungsstück zwischen Altstadt und Wachauarena. Seit Wochen gilt es, zuerst den Aufstieg vor der Überquerung zu meistern: Bei den Hochwasserereignissen im Juli wurde die Hubbrücke beschädigt, ein Halterahmen hat sich verzogen. Seither können Passanten die Brücke nur per Holzsteg betreten: Radfahrer müssen ihre Bikes nach oben zerren, bei Kulturevents in der Wachauarena geht‘s im Gänsemarsch über die Holzkonstruktion rauf zur Brücke. Und das wird wohl noch eine Weile so bleiben: Nachgefragt bei ÖVP-Vizebürgermeister Wolfgang Kaufmann, verweist er auf eine ausschlaggebende Hürde in der Causa Brücke: das liebe Geld.

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Der Halterahmen müsse getauscht werden, der Kostenvoranschlag jener Stahlbaufachfirma, die vom zuständigen Sachverständigen genannt wurde, habe allerdings auf sich warten lassen. „Die Erstellung hat länger gebraucht als erwartet. Zusätzlich ist der Kostenvoranschlag, der nun eingelangt ist, zu hoch. Derzeit sondieren wir andere Stahlbaufachfirmen“, informiert er. Der Vizebürgermeister beziffert die Projektsumme – laut besagter Stahlbaufachfirma – auf eine Summe im „hohen fünfstelligen Eurobereich“. Bis man mit einer Firma finanziell auf einen grünen Zweig kommt, bleibt also die Holzkonstruktion. Dabei handelt es sich um einen Kreuzstapel, wie Kaufmann betont: „Dieser ist bereits dazu gedacht, dass der beschädigte Halterahmen entfernt und der neue montiert werden kann. Damit wird die Brücke laut statischer Berechnung während dieser Phase zusätzlich gesichert.“