Fragezeichen nach Bank-Schließung in Persenbeug. Bank zieht Schließung durch, Mandatare stimmen bei nächster Gemeinderatssitzung über weitere Vorgehensweise ab.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 16. September 2020 (04:39)
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Zwei juristische Gutachten, zwei Meinungen – und eine geschlossene Bank. Für die Sparkasse ist die Schließung der Filiale in Persenbeug diesen Donnerstag rechtens, die Gemeinde sieht das allerdings anders.

Zur Vorgeschichte: Die Sparkasse informierte Ende August ihre Kunden, dass der Bankbetrieb sowie alle Mitarbeiter in das Beratungscenter nach Ybbs übersiedeln. Dagegen wollten die Polit-Fraktionen geschlossen ankämpfen – mit einer Vereinbarung im Vertrag von 1991 als „Ass im Ärmel“. Die Standortgarantie ist dort für die Zukunft verankert.

Aus Sicht der Sparkasse ist die Versorgung der Bankdienstleistung für die Zukunft gegeben – wenn auch künftig in Ybbs und nicht mehr in Persenbeug. „Wir sind aber mit der Gemeinde im Gespräch, wie das Gebäude in Zukunft genutzt werden soll. Die SB-Automaten bleiben jedenfalls trotz Schließung noch eine Zeitlang vor Ort“, informiert Sparkassen-Vorstandsdirektor Helge Haslinger.

SP-Bürgermeister Manfred Mitmasser.
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SP-Ortschef Manfred Mitmasser verweist auf die nächste Gemeinderatssitzung. „Da werden wir uns damit befassen und beschließen, wie wir jetzt vorgehen“, informiert der Bürgermeister.