Landwirte: Strasser maßgeblich an Verhandlung beteiligt. Nöchlinger Bauernbundpräsident Georg Strasser war federführend bei Regierungsprogramm für Landwirte eingebunden.

Von Markus Glück. Erstellt am 19. Dezember 2017 (05:00)
Marschik
Die Gesprächsbasis zwischen dem Nöchlinger Georg Strasser und der designierten Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger ist ausgezeichnet.

Seit dem Wochenende ist die schwarz-blaue Regierung fixiert. Im Hintergrund maßgeblich beteiligt im Bereich Landwirtschaft, war bei den Verhandlungen auch Bauernbundpräsident Georg Strasser.

Der Nöchlinger, der erst seit dem Sommer Österreichs oberster Landwirte-Vertreter ist, konnte die Interessen der Bauern gemeinsam mit der künftigen Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger in die Fachgruppe bringen.

„Unser Programm aus dem Wahlkampf findet sich damit auch im Regierungspapier wieder. Alle Ideen sind auch über meinen Schreibtisch gegangen“, freut sich Strasser.

"Auch Nachhaltigkeitsministerium"

Mit der Personalentscheidung für Köstinger sieht der Nationalratsabgeordnete auch ein Signal für die Zukunft: „Sie weiß, was wir in einer ländlichen Region, wie etwa dem Mostviertel, benötigen. Für mich ist ihr Ressort auch ein Nachhaltigkeitsministerium.“

Eigentlich wäre für Strasser Noch-Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter Fixstarter für die Position gewesen, auf den letzten Metern verlor er aber das Amt aufgrund der Entscheidung für eine Tiroler Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck. „Ich bin davon ausgegangen, dass sowohl Köstinger als auch Rupprechter in der Regierung sind“, so Strasser.

Mehr zur neuen Regierung lesen Sie im Landesteil auf den Seiten 2-4.