Betrug statt großer Liebe. Mann verliebte sich in Prostituierte und wollte sie freikaufen. Doch alles war nur Betrug. Schaden ist sechsstellig.

Von Jutta Streimelweger. Erstellt am 20. Juni 2017 (05:13)
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Es sollte die große Liebe sein, doch für einen Frühpensionisten aus der Region Mank endete die Liaison mit einer bulgarischen Prostituierten mit einem Schaden im sechsstelligen Bereich.

Der 42-Jährige hatte die Frau (36) in einem Wiener Bordell im Herbst 2015 kennengelernt und sich in sie verliebt. Die Bulgarin täuschte dem Mann allerdings die Liebe vor und machte ihm weiter Hoffnungen auf eine gemeinsame Zukunft. Dafür müsste sie aber aus der Prostitution und ihrer derzeitigen Ehe freigekauft werden. Es folgten 23 Überweisungen auf ein bulgarisches Konto, drei Bargeldübergaben und die Überlassung eines BMW.

Das Ende der „Liebe“ kam nun zu Fronleichnam. Der 42-Jährige zeigte die Prostituierte wegen schweren Betruges an. Für die Frau, die bei der Anzeige anwesend war, ging es sofort in die Justizanstalt nach Krems.