Zitronensäurefabrik: FP-Unterstützung für Jungbunzlauer. FP-Bezirkschef Martin Huber outet sich als Befürworter der möglichen Zitronensäurefabrik und giftet gegen die Grünen.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 08. Mai 2018 (03:14)
FPÖ
Josef Gass von der Firma Jungbunzlauer und FP-Klubobmann und Melker Bezirkschef Martin Huber in Pernhofen.

Die Grünen rund um Bezirkschef Emmerich Weiderbauer deklarierten sich schon früh in der Debatte um die angedachte Zitronensäurefabrik in der Region Pöchlarn als Projektgegner. Jetzt bezieht eine weitere Partei Stellung in der „Causa Jungbunzlauer“: FPÖ-Bezirkschef und Klubobmann Martin Huber unterstützt nach einem Besuch der Firma Jungbunzlauer in Pernhofen (Bezirk Mistelbach) den möglichen Werksbau.

„Mit der Firma Jungbunzlauer wird sich ein niederösterreichisches Vorzeigeunternehmen in unserem Bezirk ansiedeln. Ich werde mich für eine rasche Umsetzung ins Zeug legen“, ist Huber überzeugt. Und er lässt kein gutes Haar an den kritischen Stimmen, die aufgrund der Werksansiedelung laut geworden sind: „Die Kritiker, allen voran die Grünen, sollen sich lieber selbst ein Bild von Jungbunzlauer machen, bevor sie mit nachweislich falschen Pseudoargumenten ihre peinliche Panikmache betreiben.“

Im Jänner besichtigten Gemeindepolitiker das Werk in Pernhofen

Im Jänner besichtigte eine Gruppe Gemeindepolitiker das Werk in Pernhofen – mit im Bus saß auch Grünen-Gemeinderätin Berta Höller-Kienegger. „Wir haben uns sehr wohl – und vor allem von Anfang an – ein Bild vor Ort gemacht. Insgesamt waren vier Grünen-Politiker bei der offiziellen Führung dabei und Vertreter sind auch schon mehrmals nach Pernhofen gefahren“, korrigiert sie Huber.

Während der FP-Bezirkschef keine Lärm- und Geruchsbelästigung feststellen konnte, beharrt Höller-Kienegger auf einer drohenden Umweltverschmutzung.