Melk

Erstellt am 19. Januar 2017, 05:00

von Denise Schweiger

390 Imker im Bezirk Melk. Bis Ende des Jahres 2016 wurde die Zahl der Bienenvölker erfasst. Schnellere Reaktion bei Krankheiten ist das Ziel.

Die Biene steht nun auf der Liste: Seit dem neuen Jahr tritt die Novelle der Registrierungsverordnung in Kraft.  |  shutterstock.com/darios

Lange waren sie ausgenommen, jetzt trifft es auch sie: Die Bienen gehören seit dem 31. Dezember 2016 laut der Tierkennzeichnungsverordnung sachgemäß registriert. Jeder Imker muss seine Bienenvölker und Bienenstände melden, damit sie ins Veterinärinformationssystem aufgenommen werden können.

Bezirksobmann von Melk Alois Brandstetter erklärt: „Sinn der Sache ist, dass im Falle von Krankheiten jederzeit nachgesehen werden kann, wo die Bienenstände sind.“ Vor ansteckenden Krankheiten kann somit vorgewarnt werden. Brandstetter sprach sich mit seinen Ortsgruppen ab. Jeder Imker trug seine Völker und Bienenstände ein.

Roland Heinzle sieht die Registrierungsverordung von einer anderen Seite: Er ist Berufsimker aus Klein Pöchlarn und somit nicht teil einer Ortsgruppe. „Administrativ ist das zwar ein Aufwand, aber es lohnt sich. Das Tappen im Dunkeln, wenn es ein Problem mit den Bienen gibt, hört somit auf“, argumentiert Heinzle.

Laut der Bezirkshauptmannschaft Melk haben sich 390 Imker gemeldet und sind nun in der Datenbank erfasst.