Ein Hauch Amerika im Ybbser „Donauhafen“

Erstellt am 15. Juni 2022 | 05:15
Lesezeit: 3 Min
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Daniel Kerndler wird das Gasthaus an zwei Tagen pro Woche öffnen. Daneben läuft sein Catering-Betrieb.
Foto: privat
Neumarkter Daniel Kerndler eröffnet „DaSmoker“ in Sarling. Die Karte ist dabei ganz im Stil des Texas Memphis Barbecues.
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Ende des Jahres 2019 schloss das damalige Pächter-Duo das Restaurant „Donauhafen“ in Sarling. Seither war das Wirtshaus geschlossen, stand allerdings nicht leer. Wenige Monate nach der Schließung verpachtet der Besitzer des Gasthauses, der FC Sarling, an den gebürtigen Bergländer Daniel Kerndler. Er richtete das Cateringunternehmern DaSmoker, ein im Texas- und Memphis-Style inspiriertes Barbecue-Catering, ein.

Jetzt geht Kerndler, der mittlerweile in Neumarkt lebt, einen weiteren Schritt: Von 24. bis 26. Juni findet die Wiedereröffnung des Donauhafens als Restaurant statt. Künftig soll das Gasthaus jede Woche am Donnerstag und Freitag geöffnet haben. Am Samstag und Sonntag wird nur bei speziellen Events geöffnet.

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Das Gasthaus Donauhafen in Sarling wird Ende Juni wieder eröffnet.
Foto: Raimund Bauer

Kerndler verspricht ein BBQ-Erlebnis fernab des normalen Gasthauses mit Schweinsbraten und Schnitzel. „Ich werde nur eine kleine Karte anbieten und diese ganz im Stil des Texas Memphis Barbecues halten. Das Restaurant wird im amerikanischen Stil geführt“, wird Kerndler neben Beef und Burger auch Mac&Cheese und Hot Dogs im Angebot haben.

Wiedereröffnung ist nur ein Zwischenschritt

Daneben bietet Kerndler aber auch Essen für die Abholung an: „Ich will eine Alternative zu den aktuellen Angeboten von Chinesisch bis Pizza anbieten. Bei uns kann Essen bestellt und abgeholt werden, es gibt aber keine Lieferung.“

Die Wiedereröffnung des Donauhafens samt American-Restaurant ist für Kerndler aber nur der erste Schritt. In den kommenden Jahren soll in einem Betriebsgebiet der Region ein eigenes Franchisesystem aufgebaut werden. Dazu wird am Hauptstandort eine Country-Stil-Bar samt Restaurant in amerikanischem Ambiente errichtet. Dort soll es dann auch Veranstaltungen geben.

Geplant ist diese Übersiedlung in rund drei Jahren. „Es hängt davon ab, wo wir ein passendes Grundstück angeboten bekommen. Der aktuelle Standort ist bis dahin optimal, um weiterhin zu produzieren und unser Cateringanbieten zu können“, erzählt der Gastronom im NÖN-Gespräch. Ist der Bau des neuen Firmensitzes abgeschlossen, hegt der Neumarkter bereits Expansionspläne und nimmt sich den Petzenkirchner Traditionsbetrieb Haubi‘s als Vorbild: „Es soll nach dem gleichen Konzept passieren. Wir wollen zu den einzelnen Wirten dann unsere Barbecue-Produkte liefern.“

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