Bezirk Melk: Kirchenfeiern auf neuen Wegen. Erstkommunion und Firmung in Vorbereitung. Die NÖN erkundigte sich, wie die Pfarren im Bezirk der Krise trotzen.

Von Denise Schweiger und Lisa Schinagl. Erstellt am 05. Mai 2021 (05:24)
Erstkommunionen sollen heuer stattfinden. Genaue Vorgaben gibt es aktuell noch nicht.
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Für viele Kinder hieß es im Vorjahr warten auf die erste Hostie. Das soll dieses Jahr anders sein: Die Vorbereitungen für die Erstkommunionen und auch die Firmungen im Bezirk laufen auf Hochtouren.

„Jede Erstkommunion oder Firmung ist etwas Besonderes. So auch in diesem Jahr, denn es gibt auch in dieser speziellen Zeit Möglichkeiten, diese gut und wertvoll zu gestalten“, ist Karin Funiak vom Pfarrverband Melk-St. Koloman überzeugt.

Im Stift Melk gibt es dieses Jahr keine Erstkommunionen, im Pfarrverband schon. Für diese laufen Projekte zur Vorbereitung, die laut Funiak mit den Corona-Maßnahmen „sehr gut“ durchführbar sind. Die Pastoralassistentin rechnet mit Vorgaben wie Personenbeschränkungen oder Präventionskonzepten: „Alle Maßnahmen werden noch mit den Eltern besprochen.“

Hoffen auf Vorbereitung mit Präsenz

In Maria Taferl bereitet man die Kinder ebenso auf die Sakramente vor. „Wir hatten bereits Zoom-Meetings, hoffen aber bald auf persönliche Treffen. Die Erstkommunionen sind für Juni geplant“, berichtet Pfarrer Pater Stefan Obergfell.

In der Pfarre Ybbs werden die diesjährigen Erstkommunionskinder in drei Gruppen unterteilt, erklärt Pastoralassistent Andreas Schachenhofer.  In den vergangenen Jahren wurden die Vorbereitungen außerschulisch durchgeführt, heuer finden diese im Zuge des Religionsunterrichts statt.  Zur Firmung werden dieses Jahr außerdem die Kandidaten des Vorjahres antreten, weswegen die Pfarre das „Firmalter“ aufhob. Die  Vorbereitungen wurden online abgehalten, wobei sich Schachenhofer wünscht, dass der Abschluss des Unterrichts wieder in Präsenz stattfinden darf: „Es kommt einfach kein Gemeinschaftsgefühl zustande.“

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