250 Flipper für größtes Jukebox-Museum

Erstellt am 16. Januar 2017 | 08:32
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„Diese Stücke müssen der Nachwelt erhalten und gezeigt werden“, erklärt Günter Freinberger, warum er das Museum unterstützt.
Foto: NOEN
In der Excalibur City eröffnet Mekka für Jukebox- und Flipperfreunde. Leihgaben kommen dabei auch aus Ruprechtshofen.
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Blinkende Lichter, schillernde Farben, Musik und bunte Reize egal wohin der Blick fällt: Wer das Pindigiland von Günter Freinberger betritt, landet in der Welt von Flippern und Jukeboxen – ein absolutes Highlight, verborgen in einem Lager in Ruprechtshofen.

„Meine erste Jukebox habe ich vor knapp 40 Jahren um 3.200 Schilling gekauft“, erinnert sich der Radio- und Fernsehmechanik-Meister, dass er schon als Ministrant beim Kirchenwirt Flipper gespielt hat. Zwei Geräte, die den heute 55-Jährigen nicht mehr losgelassen haben: „Derzeit habe ich rund 570 Flipper und 80 Jukeboxen.“

Über seine Leidenschaft lernte der Ruprechtshofner Ron Seunig kennen – österreichischer Multimillionär und begeisterter Jukebox-Sammler. „Er hat die weltgrößte und wertvollste Sammlung“, weiß Freinberger, der gemeinsam mit seinem Freund nun ein wahres Mekka für Gleichgesinnte und Interessierte schafft.

Reise in Vergangenheit auf rund 8.000 m

Seunig wird nämlich das größte Jukebox-Museum – „Terra Technica“ – in der Excalibur City am Grenzübergang Kleinhaugsdorf eröffnen. „Auf 8.000 m sind dann nicht nur 700 Musikautomaten, sondern auch rund 250 meiner Flipper zu sehen“, freut sich Freinberger.

Thematisch soll alles zusammenpassen: „Es wird einen Superheldenbereich mit dem Batmobil geben und außerdem ist ein Stummfilmkino mit einer Hommage an Charlie Chaplin geplant. Und auch das Ambiente wird mit passenden Restaurant im Diner-Stil stimmig sein.“ Bereits im April soll der Transport der Ruprechtshofner Flipper Richtung Museum starten, die Eröffnung ist für September angedacht.

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