Kitzwögerer: Auf Premiere sollen Preise folgen

Im Manker Kino wurde erstmals der Thriller „Vorurteile“ des Ruprechtshofners Christian Kitzwögerer aufgeführt.

Michael Bouda
Michael Bouda Erstellt am 07. Oktober 2021 | 15:24
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Christian und Theresa Kitzwögerer im „Acht Millimeter“ bei der Premiere von „Vorurteil“.
Foto: privat

Christian Kitzwögerer verfolgte zwei Ziele: Kann man ein gesellschaftskritisches Thema in einem Thriller verpacken? Und ist es möglich, mit einem Budget von 10.000 Euro einen Thriller zu drehen, der von der Qualität an aktuelle Hollywood-Produktionen herankommt? „Aus meiner Sicht habe ich es auf jeden Fall geschafft“, schmunzelt der Regisseur aus Ruprechtshofen.

Vergangene Woche stieg im Manker Kino „Acht Millimeter“ die Premiere seines 21-minütigen Thrillers „Vorurteile“. 200 Besucher, darunter die Musiker Tini Kainrath und Erwin Bros sowie die Mitglieder der Band Amon, sahen die Premiere. Und das Feedback war bestens. „Ich habe mich sehr gefreut, wie viele Menschen danach zu mir gekommen sind. Es war echt toll“, sagt Kitzwögerer.

Der 37-Jährige, der sich alle Fertigkeiten als Filmemacher selbst beigebracht hat, saß für den Film ein Jahr lang zwei bis drei Stunden täglich vor dem Computer. Zehn Drehtage in Ruprechtshofen und St. Leonhard gab es. Die Schauspieler kommen allesamt aus der Region und sind Familie oder Freunde von Kitzwögerer. Darunter auch seine Ehefrau Theresa Kitz wögerer – die Moderatorin, Sprecherin und Schauspielerin übernahm die Hauptrolle.

Kitzwögerer: „Ich habe ein gutes Gefühl“

Nun reicht Kitzwögerer den Thriller bei Filmfestivals und -bewerben rund um den Globus ein – vom deutschsprachigen Raum über Italien und Frankreich bis in die USA. Und er ist zuversichtlich: „Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir etwas gewinnen können.“