Welpen im Gefrierschrank. Mitarbeiterin einer Räumfirma entdeckte 25 Hundewelpen in einem Gefrierschrank. Gerichtlicher Sachverständiger prüft den Fall auf Tierquälerei.

Erstellt am 01. September 2015 (07:34)
Insgesamt 25 tiefgefrorene Hundewelpen ließ eine Hundezüchterin in Ruprechtshofen im Gefrierschrank ihres gemieteten Anwesens zurück. Die Tierkadaver wurden bei Räumarbeiten in dem verwahrlosten Gebäude entdeckt.
Symbolfoto / Shutterstock

In einem verwahrlosten Zustand ließ eine 48-jährige Mieterin ein Anwesen an der Gemeindegrenze zwischen Ruprechtshofen und St. Leonhard zurück. Der Vermieter ließ das Objekt daraufhin von einer Räumfirma säubern. Eine Mitarbeiterin dieser Räumfirma stieß am Donnerstagabend in einem Gefrierschrank auf eine grausige Entdeckung: Sie fand im Schrank 25 gefrorene Hundewelpen.

Den Fund meldete die Mitarbeiterin unverzüglich der Polizei. Die Beamten verständigten in der Folge die Amtstierärztin. Diese besichtigte die Kadaver am Freitag. Aus ihrer Sicht handelt es sich um Welpen aus mehreren Würfen. Die Staatsanwaltschaft lässt die toten Tiere nun von einem Sachverständigen untersuchen. Derzeit ist die Todesursache der Welpen nämlich nicht bekannt. Offen ist derzeit auch noch der Grund für das Einfrieren der Welpen.

Die 48-Jährige mit deutscher Staatsbürgerschaft hat im Juni das Anwesen verlassen. Bekanntheit erlangte sie als Hundezüchterin vor allem durch Beschwerden der Nachbarn.
Bekanntheit erlangte sie aber auch bei den Behörden. Es gab in der Vergangenheit bereits mehrere Amtshandlungen gegen sie.