Entscheidung über Stadtbad steht an. Nach Lokalaugenschein in anderen Bädern setzen Mandatare bauliche Maßnahmen fest.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 24. Mai 2019 (03:40)
Denise Schweiger
Indira und Niko Hasic erklärten die Badesaison in Pöchlarn für eröffnet.

Der kalte Mai sorgte für Startschwierigkeiten, mit vergangenem Sonntag startete das Pöchlarner Stadtbad nun in die Saison. „Das Wasser hat momentan 15 Grad. Wir hoffen, dass das Wetter bald mitspielt“, pocht Pächter Niko Hasic auf eine Warmwetterfront.

Während das Stadtbad nun in Betrieb ist, laufen im Hintergrund Gespräche über die Zukunft der Anlage. „Klein, aber fein“ lautete die Devise, als der Gemeinderat 2017 den Neubau am selben Standort beschloss. Anders als manch Unkenruf vermuten lässt – in der Stadt wird gemunkelt, dass die Pläne schon wieder auf Eis gelegt wurden – berichtet der zuständige FP-Stadtrat Karl Huber über die weitere Vorgehensweise: Nach einem Lokalaugenschein soll nun nämlich bald eine Entscheidung fallen.

„Wir haben uns die zwei Bäder in Herzogenburg und Kirchberg angesehen. Von der Größenordnung her wäre eine Mischung aus beiden gut“, findet Huber. Derzeit stehen mehrere Varianten im Raum: Entweder erneuert man nur das Becken oder man baut die komplette Anlage neu – im zweiteren Fall wäre ein „winterhartes“ Bad mit Überdachung auch eine Möglichkeit.

„Das ist natürlich eine Kostenfrage“, erläutert Huber. Welche Variante umgesetzt wird, entscheidet der Gemeinderat. „Umso früher eine Entscheidung fällt, desto besser.“ Huber würde die Bürokratie gerne dieses Jahr abhaken, damit 2020 der Baustart erfolgen kann.