Hochwasserschutz sorgt jetzt für Sicherheit

Erstellt am 22. Juni 2022 | 03:02
Lesezeit: 2 Min
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Ernst Simmer, Ulrike Schachner, (beide SPÖ), Stephan Pernkopf (ÖVP), Jenifer Oswald und Günther Sidl (SPÖ) bei der offiziellen Eröffnung des Hochwasserschutzes in Sarling.
Foto: Krausam
Das nach dem Jahrhunderthochwasser 2013 in Angriff genommene Projekt wurde nun feierlich in Sarling eröffnet.
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Vergangenen Samstag war es so weit. Im Beisein von Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP), Jenifer Oswald vom Klimaschutzministerium, lokalen Größen der Politik und hohen Vertretern der Ybbser Blaulichtorganisationen wurde die feierliche Eröffnung der Hochwasserschutzmaßnahmen in Sarling von Bürgermeisterin Ulrike Schachner (SPÖ) vorgenommen.

Schachner bedankte sich nicht nur bei Bund, Land und Stadt für die hervorragende überparteiliche Zusammenarbeit, sondern auch bei allen ausführenden Firmen und Handwerkern. Der neue mobile Damm erstreckt sich über eine Länge von 2,8 Kilometer und beinhaltet rund 1.200 Quadratmeter Wände – die, im Ernstfall, auf bis zu 3,5 Metern erhöht werden können.

Die Kosten für dieses Großprojekt beliefen sich auf rund 9,5 Millionen Euro – finanziert durch Bund, Land und Stadt Ybbs. Stadtrat Ernst Simmer sprach von einem Solidaritätsprojekt, das die Bürger wieder ruhig schlafen lässt und würdigte ganz besonders das Engagement von Ex-Vizebürgermeister Herbert Scheuchelbauer, der federführend an der Planung und dem Gesamtprojekt beteiligt war. Ihm wurde im Zuge der Feierlichkeiten auch der Ehrenring der Stadtgemeinde Ybbs durch Bürgermeisterin Schachner verliehen.

Die Bevölkerung hier kann nun sicher sein, ruhig schlafen zu können.“ Stephan Pernkopf Landeshauptfrau-Stellvertreter

„Für die Jahre 2022 bis 2030 stehen – dank einer neuen Hochwasserschutzvereinbarung – weitere 222 Millionen Euro zur Verfügung, um auch die noch fehlenden Projekte umzusetzen“, versprach Oswald vom Klimaschutzministerium. Von diesen Geldern entfallen rund 100 Millionen auf das Land Niederösterreich.

Landeshauptfrau-Stellvertreter Pernkopf bekräftigte, dass jedes Jahr rund 25 Projekte dieser Art umgesetzt werden. „Die Bevölkerung hier kann nun sicher sein, ruhig schlafen zu können. Es geht um die ‚Dableibensvorsorge‘“, erklärte Pernkopf. Mit den weiteren Geldern des Ministeriums soll in Niederösterreich nahezu 100-prozentiger Schutz angestrebt werden.

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