Blumen statt Mittelalter auf der Ruine Aggstein. Statt des Mittelalterfests wird es blumig: Christine Jäger lädt zum Pflanzenspektakel auf die Ruine Aggstein ein. Alles dreht sich um die Natur – von Samen bis zum Seifen.

Von Tanja Horaczek-Gasnarek. Erstellt am 08. Februar 2020 (06:16)
Die Burgruine Aggstein lässt heuer zum ersten Mal die Blumen sprechen.
Manni Kostner

Hobbygärtner, Kräuterhexen und Liebhaber der Natur aufgepasst: Zum ersten Mal findet Mitte Mai auf der Ruine Aggstein ein Pflanzenfestival statt.

Die Burg wird in verschiedene Ecken unterteilt: Von Samen über Sprösslinge und Jungpflanzen bis hin zum Strauch und Baum reicht das Angebot der verschiedenen Obst-, Gemüse- und Blühpflanzen im Bereich „Alles blüht“. Im Bereich „Altes Wissen“ können die Gäste aus dem Erfahrungsschatz vieler Kräuterpädagogen nicht nur Neues über die Wirkung der Kräuter erfahren, sondern auch aus einem Angebot an Seifen, Tinkturen, Auszügen, Körperprodukten und vielem mehr auswählen.

Das „Männereck“ bietet Neuheiten, Altbewährtes und unbedingt Nötiges für den perfekten Grillabend und den noch perfekteren Grillmeister. Eventmanagerin Christine Jäger freut sich auf die Neo-Veranstaltung: „Ich habe selber einen Kurs gemacht, bei dem einem gelernt wurde, wie man aus Lianen einen ‚Abwaschwaschl‘ machen kann – und lerne gerade sehr viel Neues, je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige.“ Nachhaltigkeit ist ein großes Thema und dieses „alte Wissen“ kann laut ihr nützlich sein.

„Mir fehlen noch ein paar Stände wie Gärtnereien oder für den Grillbedarf“, fügt Jäger hinzu. Interessierte sollen sich bei ihr auf der Burg melden.