Schönbühel-Aggsbach

Erstellt am 06. Dezember 2018, 05:43

von Markus Glück

Ruine Aggstein als fixer Publikumsmagnet. Rund 80.000 Besucher strömten im Jahr 2018 auf die Ruine Aggstein. Besonderes Highlight war Auszeichnung zum „besten Ausflugsziel“ in Niederösterreich.

Markus Wimmer  |  Markus Wimmer

Mit dem Weihnachtsmarkt ging auch die diesjährige Saison auf der Ruine Aggstein zu Ende. Insgesamt 80.000 verkaufte Tickets zeigen dabei, dass die Burgruine weiterhin ein fixer Publikumsmagnet in der Wachau ist. Befeuert wurde die gute Bilanz in diesem Jahr auch vom sommerlichen Herbstwetter, welches zahlreiche Wanderer auf die Burg lockte.

Daneben war die Burg 2018 auch ein beliebter Hochzeits-Hotspot. „Es gab fast jeden Samstag auf der Burg ein Ja-Wort“, erzählt Christina Jäger von der Ruine Aggstein nicht ohne Stolz. Dass die ständigen Bemühungen der Verantwortlichen, die Burgruine als attraktives Ausflugsziel zu positionieren, Wirkungen zeigen, wurde im Herbst bei der Verleihung des Tourismuspreises des Landes Niederösterreich klar. Die Ruine wurde dabei als „bestes Ausflugsziel“ geehrt. „Die Auszeichnung spornt uns an, immer wieder neue Angebote zu schnüren, um einen Besuch auf der Burg auch für Stammgäste spannend zu halten,“ betont Jäger.

Weihnachtsmarkt lockte 20.000 Besucher an

Besuchermagnet schlechthin war in dieser Saison mit rund 20.000 Gästen der Weihnachtsmarkt, auch hier spielte das Wetter eine wichtige Rolle. Für Jäger war vor allem das „romantische Schneetreiben“ am letzten Wochenende der perfekte Ausklang. Kurioses Detail am Rande: Am Ende blieben 230 Punschtassen verschollen, die sich Besucher wohl als „Souvenir“ mit nach Hause genommen haben.

Auf den Lorbeeren ausruhen wollen sich die Aggstein-Verantwortlichen aber nicht. Den Fixpunkten im Programm wie dem Mittelalterfest, 2019 findet es zu Ostern statt, den Markttagen und dem Weihnachtsmarkt folgt die Fortsetzung der 2016 gestarteten Opernserie. „Es sollen noch mehr Gäste die Chance haben, die klassischen Klänge auf der Burg zu hören“, ist laut Jäger die gespielte Oper für September aber noch offen. Neu ist die Einführung eines digitalen Fragebogens: „Damit können wir schnelle Handlungen setzen“, meint Jäger.