Pöchlarner wurde mit Nackt-Video erpresst. 46-Jähriger überwies aus Angst vor Veröffentlichung der intimen Aufnahme Geldsumme. Fall landete bei der Polizei.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 11. September 2021 (12:01)
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Über einen Online-Nachrichtendienst kam der 46-Jährige in Kontakt mit dem bislang unbekannten Täter. Es kam zu einer intimen Aufnahme des Pöchlarners - und schließlich zur Erpressung: Wenn er nicht wolle, dass das Nackt-Video veröffentlicht wird, soll er Geld - auf ein deutsches Bankkonto - überweisen. Aus Angst vor der Veröffentlichung tat der Pöchlarner das, der Fall landete nun bei der Polizei.

  • Was ist "Sextortion"? Damit bezeichnet man jene Form der Erpressung, bei der der Täter dem Opfer mit der Veröffentlichung von Nacktfotos oder -Videos droht. Um das zu verhindern, soll das Opfer - im klassischen Fall von Sextortion - Geld übermitteln.
     
  •  Wie kann man sich davor schützen? Versenden Sie keine freizügigen Fotos oder Videos, vor allem nicht an Unbekannte. Seien Sie kritisch, kleben Sie die Webcam Ihres Laptops/Computers ab, um nicht ungewollt gefilmt zu werden.