Eschensterben: Gefahr für Fußgänger in der Au. Mit verstärkten Baum-Kontrollen soll dem Eschensterben im Naturschutzgebiet bei Loosdorf entgegengewirkt werden. Vorsicht ist geboten.

Von Tanja Horaczek-Gasnarek. Erstellt am 01. März 2019 (04:33)
Gemeinde Loosdorf
Präsentierten die neuen Wegweiser für das Naturschutzgebiet: Katrin Kraus, Bürgermeister Thomas Vasku, Karin Schmid und Reinhard Kraus (v. l.).

Wie in den meisten Wäldern ist auch das Naturschutzgebiet Pielach-Ofenloch-Neubacher Au vom Eschensterben betroffen. Zu dieser Thematik gab es ein Gespräch mit verschiedenen Zuständigen in der Gemeinde. „Wir sind bemüht, jegliches Gefahrenpotenzial für Fußgänger zu vermeiden“, betont SP-Bürgermeister Thomas Vasku.

Es wurde über die rechtliche Lage sowie die Haftung diskutiert. „Es ist eine große Herausforderung für alle Beteiligten, speziell wenn die menschliche Sicherheit betroffen ist“, merkt Vasku an. In nächster Zeit werden verstärkt Baum-Kontrollen durch ein Fachpersonal durchgeführt, auch die Bevölkerung soll gezielt aufgeklärt werden.

„Doch eine vollkommene Sicherheit gibt es nicht. Deshalb bleibt der eigene ‚Hausverstand‘ unersetzlich“, meint der Ortschef. Weiters sind neue Infotafeln und Hinweisschilder über das Schutzgebiet geplant.