Volle Ambulanzen in Melk trotz Covid-Pandemie . Wer seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie das Melker Landesklinikum betreten will, muss sich einer strengen Triage unterziehen.

Von Markus Glück. Erstellt am 25. Februar 2021 (05:07)
Schweiger

Neben Fragen zum aktuellen Gesundheitszustand muss auch die Körpertemperatur gemessen werden. So besagt es zumindest die Vorgabe.

In der Praxis soll dies laut einer Melkerin aber anders ausgesehen haben, zumindest im Rahmen ihrer verletzungsbedingten Nachsorgeuntersuchung im Landesklinikum. Vergangene Woche wurde diese zur Nachsorge ins Krankenhaus bestellt, anstelle der Triage beim Eingang konnte sie allerdings unbehelligt auf die jeweilige Station marschieren.

Beim Eintreffen auf der chirurgischen Ambulanz war diese ebenso vollends ausgelastet, da mehrere Patienten zur gleichen Zeit bestellt wurden. Die Melkerin war aufgrund der nachlässigen Vorgehensweise verwundert, da es oftmals ab 8 Uhr zu diesem „Patienten-Stau“ kommen soll.

Erhöhtes Aufkommen in der Ambulanz

Seitens des Landesklinikums betont Sprecherin Christa Pehn, dass Patienten nur über eine Zugangskontrolle in das Klinikum kommen. Dabei müssen Fragen bezüglich des aktuellen Gesundheitszustandes beantwortet werden. „Ein Antigentest wird allerdings nicht gemacht. Dafür die Temperatur gemessen“, meint Pehn.

Betreffend des Patientenaufkommens in der chirurgischen Ambulanz bestätigt Pehn, dass zum angegebenen Zeitpunkt viele Patienten zeitgleich im Wartebereich waren. „Den Patienten war es aber jederzeit möglich, auch bei den Sitzplätzen, die notwendigen Abstände einzuhalten“, betont Pehn.

Gegenüber der NÖN streicht Pehn nochmals hervor, dass alle Mitarbeiter explizit auf die vorgegebenen Regelungen, wie Abstände und das Tragen von Masken, achten und bei Bedarf die Patienten darauf aufmerksam machen.