Diebe brachen mitten am Nachmittag in Wohnhaus ein. Am helllichten Tag drangen unbekannte Täter in das Wohnhaus von Kaffeehausbetreiber Rainer Rappersberger am St. Leonharder Hauptplatz ein.

Von Michael Bouda. Erstellt am 06. August 2019 (04:25)
Scherndl, N. Fahrnberger
Rainer Rappersberger betreibt das Café am Hauptplatz in St. Leonhard. Aus seinem Wohnhaus wurde Bargeld gestohlen.

Scherndl, N. Fahrnberger
Rainer Rappersberger betreibt das Café am Hauptplatz in St. Leonhard. Aus seinem Wohnhaus wurde Bargeld gestohlen.

„Es sind viele Umstände zusammengekommen“, seufzt Rainer Rappersberger. In das Wohnhaus des St. Leonharder Kaffeehausbetreibers und Modellbaugeschäftbesitzers wurde Mitte vergangener Woche eingebrochen. „Ich selbst war nicht zu Hause und das Auto ist nicht vor dem Haus gestanden“, schildert Rappersberger, wie die nach wie vor unbekannten Täter am frühen Nachmittag in die Räumlichkeiten einsteigen konnten: „Noch dazu haben wir daheim eine große Baustelle – dadurch gibt es gerade keinen Zaun und auch das Tor war nicht verschlossen.“

Besonders bitter schmeckte dabei die Summe an dem erbeuteten Bargeld: der Umsatz mehrerer Tage. „Normalerweise bringe ich das Geld jeden Tag auf die Bank, weil aber einige Rechnungen fällig waren, war genau an diesem Tag mehr Geld zu Hause“, erklärt Rappersberger doch etwas entrüstet. Denn das Geld war noch dazu an einem geheimen Ort verwahrt. „Sogar die Polizei hat gesagt, dass so ein Zufallstreffer nicht normal ist“, kann sich Rappersberger keinen Reim auf den Erfolg des Einbruchdiebstahls machen.

Rappersberger: „Ich habe nachgerüstet“

Ein zweites Mal soll dem 54-Jährigen ein solcher Vorfall nicht passieren. „Ein gebranntes Kind scheut das Feuer. Ich war schon einkaufen und habe neue Schlösser, neue Schließfächer und eine Kamera besorgt – ich habe nachgerüstet“, erläutert Rappersberger und fügt hinzu: „Und ab jetzt bringe ich wirklich jeden Tag das Geld auf die Bank.“