Rehbock verfing sich in Weidezaun. Jägerschaft macht auf Gefahr durch nicht ordentlich gespannte Weidezäune aufmerksam. Erst kürzlich hatte sich ein Rehbock verfangen und war so vier Wochen unterwegs.

Von Jutta Streimelweger. Erstellt am 28. Juni 2018 (05:00)
Nach vier Wochen konnte dieser Rehbock von seinem Leiden erlöst werden. Er hatte sich in einem Weidezaun verfangen.
privat

Ein Rehbock verhedderte sich in einem Weidezaun im Revier der Jagdgenossenschaft St. Oswald. Das Tier riss sich samt Plastikpfeiler los und war noch vier Wochen in diesem Zustand im Wald unterwegs. „Erst vor Kurzem konnten wir den Rehbock von seinem Leiden erlösen“, erklärt Jagdleiter Karl Hinterdorfer.

Zu solchen Unglücksfällen kommt es, wenn Weidezäune nicht ordentlich mit Eckpfeilern aus Holz oder Eisen gespannt sind. „Plastik ist zu weich und verbiegt sich“, wendet sich Hinterdorfer an die Landwirte und dankt ihnen bereits für ihre Rücksichtnahme. Im Jahr kommt es bis zu vier Mal zu solchen Fällen.

„Wer ein Tier in solch einem Zustand sieht, sollte sofort die Jägerschaft verständigen. Oftmals kann es nicht einmal mehr fressen oder trinken“, erklärt der Jagdleiter.