St. Oswald

Erstellt am 09. März 2018, 04:00

von Anna Faltner

Reporter-Herz schlägt für die eigene Heimat. Vor 40 Jahren schickte Leo Baumberger (53) den ersten Bericht an die NÖN. Heute ist er Web-Master der Gemeindehomepage.

40 Jahre später informiert er auch per Internet über seine Heimatgemeinde.  |  privat

Das Herz pocht für die Heimat. Und das zeigt Leo Baumberger regelmäßig der Öffentlichkeit. Seit mittlerweile 40 Jahren berichtet er – vor allem auch für die NÖN – von Projekten, Problemen und Veranstaltungen in St. Oswald.

Zum ersten Mal in Kontakt kam er mit der NÖN nämlich schon mit 14 Jahren. „Das war Schicksal. Der damalige Redaktionsleiter Hans Karner war für eine Güterwegeröffnung in St. Oswald. Da hat ihn mein Bruder gefragt, ob wir ab und zu etwas über St. Oswald an die Zeitung schicken dürfen“, schildert Baumberger. Sein Bruder hat fotografiert und er selbst war schon immer begabt auf der Schreibmaschine. Die Fotos wurden damals noch im hauseigenen Erdäpfelkeller entwickelt.

„Wenn ich schreiben darf, da lebe ich auf“

Berichtet hat der Gemeindebeamte nie als Journalist, sondern als Heimatliebender. „Ich habe immer sachlich und positiv geschrieben.“ Einen Teil der Arbeit erledigt er als Gemeindebediensteter, einen weit größeren Teil in seiner Freizeit. „Es ist eine Leidenschaft. Wenn ich berichten und schreiben darf, da lebe ich auf“, erzählt der 53-Jährige. Seine Motivation zieht er aus der Wertschätzung der St. Oswalder.

Baumberger ist für jeden Termin vorbereitet – mit zwei Kameras. „Es kann ja immer sein, dass etwas passiert“, lacht er. Die Arbeit als Hobby-Reporter kommt auch der St. Oswalder Homepage zugute. „Mit 800 Besuchern täglich sind wir mit Abstand die stärkste im Bezirk – und darüber hinaus“, ist er stolz.

1978 schickte der St. Oswalder seinen ersten Artikel an die NÖN.  |  privat