„Bitte warten“ für Projekt-Startschüsse. Melk: Viele Projekte sind im Bereich Abbe-Stadler Gasse und Prandtauer-Straße geplant. Wann die Bagger in der City rollen, ist aber noch offen.

Von Markus Glück. Erstellt am 10. Januar 2021 (04:52)
Die Hypo-Filiale soll in einem neuen Gesamtprojekt integriert werden.
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Eigentlich sollten im Bereich Schnabl-Ecke und Hypo-Filiale zwischen Abt-Karl Straße und Jakob Prandtauer Straße bereits längst die Bagger rollen. Immer wieder kam es, zuletzt betreffend der möglichen Gebäudehöhen aber zu Diskussionen. „Coronabedingt hat sich hier einiges verzögert. Wir haben jetzt aber alle gesetzlichen Grundlagen geschaffen. Es ist ein weiterer Schritt geschafft“, erklärt VP-Stadtrat Peter Rath gegenüber der NÖN..

Während der Baubeginn beim Schnabl-Eck, Inhaber ist Löwenpark-Betreiber Reinhard Frasl, der die Errichtung von Büro- und Geschäftsflächen plant, noch warten lässt, dürfte laut Rath aber bald bei der Hypo-Filiale etwas passieren. Ein Projekt wird dabei von der NOE Immobilien Development GmbH (NID), Anteilseigner ist dabei auch die Hypo, entwickelt.

Das Projekt soll als erster Teil des Melker Boulevards umgesetzt werden. Die NID befindet sich derzeit in der Detailplanung. Dem Vernehmen nach sind am Standort der jetzigen Hypo-Filiale Wohnungen, Geschäftsflächen sowie eine Tiefgarage geplant. Die Filiale soll ebenso modernisiert werden. „Es sind noch wichtige Entscheidungen zu treffen, bis die konkrete Ausgestaltung unseres Projekts feststeht“, will NID-Geschäftsführer Michael Neubauer derzeit noch keine Details verraten.

Die Vorarbeiten beim Schnabl-Eck sind erledigt. Der Baustart aber noch offen.
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Noch keine Details will auch die Familie Fürst verraten. Sie plant am Tischlerei-Areal eine Aufwertung, die ebenso im Zusammenhang mit dem Boulevard stehen soll. So befindet sich das Projekt laut Lukas Fürst derzeit im Anfangsstudium. „Daher können wir derzeit noch keine Informationen teilen“, erläutert er.

In den Projekten mitinvolviert ist auch die Stadt Melk. „Wir sind in der Raumbedarfserhebung, welchen Bedarf wir als Stadt haben“, meint VP-Bürgermeister Patrick Strobl. So gibt es Überlegungen den derzeitigen Bücherei-Standort weiterhin im neuen NID-Projekt anzusiedeln. Eine Präsentation über das gesamte Areal soll so rasch als möglich erfolgen.

Verhindern möchte Strobl allerdings mehrere Baustellen im Bereich des Boulevards und im Gemeindegebiet. „Wir brauchen keinen Fleckerlteppich. Mich freut es, dass es uns gelungen ist, den ersten Boulevard-Abschnitt zusammenhängend zu entwickeln“, betont der Stadtchef.