Verirrte Touristen: Bessere Beschilderung gefordert. Anrainer fordern bessere Beschilderung zum Kloster, da immer wieder Touristen in ihren Gärten landen.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 10. Dezember 2019 (03:25)
Den Weg in Richtung Stift findet so manch Tourist nicht – und landet in den Gärten der Anrainer.
NOEN, Stadt Melk / Gleiß

Mit Ende Dezember wird die Gesamtbesucherstatistik des Stift Melk für 2019 ausgewertet – im Durchschnitt erwarten die Tourismus-Verantwortlichen dieses Jahr aber wieder Tausende von Gästen. Mit den Scharen der Reisenden hat so mancher Anrainer allerdings seine liebe Not. Denn laut den „Stifts-Nachbarn“ kommt es immer wieder vor, dass sich Touristen auf dem Weg in Richtung Benediktinerkloster verirren.

„Es sind schon welche bei mir im Garten gestanden und haben mich auf Französisch gefragt, wo es denn zum Stift geht“, berichtet eine Anrainerin, die entlang der Abt-Berthold-Dietmayr-Straße wohnt, „und das, obwohl es ja eh bergauf nur noch ein paar Meter sind!“

Die Melkerin glaubt auch zu wissen, woher das Problem rührt. Sie ortet Nachholbedarf bei der touristischen Beschilderung. „Es würde wohl schon helfen, mehr Schilder hinauf vom Bahnhof und der Innenstadt zu installieren. Es gibt zwar welche, aber zu wenige.“

Dass Touristen den Weg ins Stift Melk nicht gleich finden, ist für Brigitte Kobler-Pimiskern vonseiten der Marketing- und Pressestelle des Klosters neu. „Wir sind schließlich am ‚Berg‘ oben gut sichtbar und die meisten Wege vom Rathausplatz und der Wienerstraße führen in das Stift“, argumentiert sie. Kobler-Pimiskern betont aber, dass sich die Verantwortlichen die Situation in nächster Zeit genauer ansehen werden und bei Bedarf die Beschilderung optimieren.