Halteverbot sorgt für Diskussionsstoff in Weiten. Entlang der Schulstraße in Weiten wird wegen der Straßenbreite schon länger ein Halte- und Parkverbot gefordert.

Von Friedrich Reiner. Erstellt am 22. November 2020 (07:10)
Hier spießt es sich für Einsatzfahrzeuge: die Schulstraße in Weiten ist auf einem Teilstück zu eng für Einsatzfahrzeuge der Florianis.
Reiner

Ein Problem, das schon länger unter den Nägeln brennt, warf Jung-Gemeinderat Maximilian Strobl (VP) bei der jüngsten Gemeinderatssitzung auf. Auf Anregung der Feuerwehr Weiten urgierte er ein Halte- und Parkverbot in einem Teil der Schulstraße. Hier wird – vorwiegend bei Veranstaltungen – immer wieder von einigen Fahrzeuglenkern so geparkt, dass ein Durchkommen für Einsatzfahrzeuge nicht möglich sei. Dies bestätigen Einsatzkräfte. Dazu Feuerwehrkommandant Johann Jindra: „Wenn hier ein Fahrzeug widerrechtlich steht, ist es mit der Zufahrt vorbei.“

Vom Ort kommend gab es entlang der Schulstraße bis zur Brücke über den Weitenbach immer wieder an Engstellen Behinderungen, hier schaffte die neue 40-Tonnen-Brücke Abhilfe, aber im Bereich der Volksschule wird die Straße enger, eine Weiterfahrt für die Lkw war nicht mehr möglich. In diesem Bereich befinden sich unter anderem auch das „,Haus der Musik“, das Freibad, Wohnbauten und Wohnhäuser sowie Volksschule und Kindergarten.

Amtsleiterin Regina Steininger zu diesem Dilemma: „Den Veranstaltern wurde immer vorgeschrieben, dass eine geeignete Zu- und Abfahrt gegeben sein muss.“ Bei größerem Besucherandrang scherten sich einige Fahrzeughalter aber wenig um diese Tatsache. Eigentlich ist ja das Halten und Parken laut Straßenverkehrsordnung verboten, da die Mindestbreite der Fahrbahn nicht vorhanden ist.

Wie VP-Ortschef Franz Höfinger betont, „wird jetzt dieses Problem zu einem zufriedenstellenden Ende gebracht“. Es werden Erkundigungen eingeholt und die nötigen Tafeln (dazu ist die Gemeinde berechtigt) aufgestellt.