Angewiesen aufs Internet. Die Verbindung mit dem Netz ist beim digitalen Unterricht wesentlich. Aus den Neuen Mittelschulen kommen positive Meldungen. Störungen gehören aber zum Schulalltag.

Von Markus Glück und Stefanie Brandstetter. Erstellt am 02. Dezember 2020 (03:56)
Nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer sitzen im Home Office. Die Verbindung muss auf beiden Seiten passen.
Brandstetter

Der Herbst bedeutet für die Tausenden Schüler im Bezirk auch Homeschooling. Dabei ist eine starke Internetverbindung wichtig. Die NÖN hörte sich in den Neuen Mittelschulen im Bezirk um, wie die Situation in der zweiten Woche das Lockdowns war.

Hin und wieder kommt es beim Online-Untericht der NMS Melk zu Verbindungsproblemen, wie Direktor Manfred Neureiter erzählt. Meist kommen diese in der Gegend rund um Zelking vor. Wenn es mit Laptopgeräten schwierig wird, kann man glücklicherweise auch eine Handy-App für den Fernunterricht benutzen, freut sich Neureiter.

Immer wieder zu verstärkten Problemen soll es vor allem im südlichen Waldviertel kommen. Dem widerspricht allerdings der Direktor der Neuen Mittelschule Persenbeug, Erwin Muttenthaler: „Natürlich hapert es manchmal mit der Technik. Aber das ist doch immer und überall so. Sonst funktioniert alles sehr gut“. Pro Tag gibt es in Persenbeug vier digitale Einheiten via MS Teams. Danach können die Kinder eigenständig Arbeitsaufträge erledigen.

Einige Kinder aus dem Bezirk, etwa aus Dorfstetten und Nöchling, besuchen im oberösterreichischen Waldhausen die Neue Mittelschule. Den Schülern gehe es im Home-Office sehr gut, berichtet Leiterin Maria Höbart. Ungefähr zehn Schüler werden pro Tag in der Schule betreut. Entweder, weil sie zu Hause nicht betreut werden können, oder weil die technischen Voraussetzungen daheim nicht erfüllt werden. Mit dem Internet gäbe es aber keine Probleme.

Nöchling investierte in Glasfaserinternet

In den Gemeinden bemüht man sich gerade jetzt um ein gutes Netz. Die Internetverbindung in Nöchling sei einwandfrei, betont VP-Ortschef Roman Grabner: „Vor einigen Jahren haben wir Glasfaserinternet installiert. Die Probleme sind damit beseitigt. Wir arbeiten aber daran, mehr Leistung zu generieren.“

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